welcher boardtyp?(aufsteiger)

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  • Servus Leute
    Ich bin der Matze und komme aus weilheim.
    Ich bin jetzt 16 und surfe seit ca 5 jahren und wiege 66 kilo. 2014 habe ich als mein erstes Board einen gebrauchten fanantic Ripper(120) zur Konfirmation bekommen.
    Dieses Jahr waren wir insgesamt 4 Wochen in torbole und ich habe es gerade so geschafft fußschlaufwn zu lernen, heist also ich bin noch nicht wirklich sicher darin.
    Wasserstart klappt noch nicht zu 100 prozent. Da ich gemerkt habe dass ich auf dem Ripper sobald ich ins gleten komme sofort in den wind fahre( was auf einem ausgeliehen gecko 130l niicht der Fall war) und ich allgemein langsam rausgewaxhsen bin, überlege ich mir ein neues gerbrauchtes Brett zu kaufen und den Ripper zu verkaufen.
    Bin mir jedoch nicht wirklich sicher ob das Brett was dafür kann oder ob ein 5.2 qm segel zu klein ist.
    Empfehlt ihr mir eher n größeres segel oder n anderes Brett? Und wenn Brett was für eins. Ich habe schon mit mehrern surflehrern gesprochen, die einen sagen großes freeride brett(gecko 130 firemove oder so) die anderen eher Richtung kleines freestyle oder freemove Brett wegen der wendigkeit und weil mans halt auch bei starken wind verwenden kann.


    Schonmal danke im voraus
    Grüße , matze

  • Moinsen,


    ich würde erstmal mit dem Brett weiter machen, solange bis Du die Grenzen des Brettes erreicht hast.
    Bis dahin weiste bestimmt auch was du willst, in welchen Gewässer du am meisten fährst und was dann passt.

  • Danke für die antwort erst mal
    Ein Bekannter würde mir sein altes rrd firemove mit 130 liter günstig verkaufen. Is dieses Brett allgemein zu empfehlen? Ich weiß halt nicht wies is wenn ich jetzt auf so nem fetten 130 liter Brett fahre ob ich's dann schaffe mich an was kleineres zu gewöhnen.
    Lg
    Matze

  • Hi Matze,


    soweit ich weiß hat der Ripper eine zweite Finne in der Mitte vom Board....war die raus? Sonst mal versuchen nur mit einer Finne zu fahren und die Öffnung in der Mitte
    verschließen.
    Mafa hat recht, die Grenzen mal ausloten. Und dann mal weiter gucken ob zB. Freestyle, Freestylewave-Board usw....


    ciao

  • Danke für die antwort erst mal
    Ein Bekannter würde mir sein altes rrd firemove mit 130 liter günstig verkaufen. Is dieses Brett allgemein zu empfehlen? Ich weiß halt nicht wies is wenn ich jetzt auf so nem fetten 130 liter Brett fahre ob ich's dann schaffe mich an was kleineres zu gewöhnen.
    Lg
    Matze


    Hallo Matze,
    da du ja in Weilheim Wohnst und es bei uns ja eher weniger Wind hat ist der 130 Firemove
    echt ein gutes Board mit dem du die nächsten Jahre Spass haben kannst.


    VG Rüdiger
    aus Füssen

  • Quote

    Empfehlt ihr mir eher n größeres segel oder n anderes Brett?


    Ich denke, am Ende beides. Der Ripper ist ein super Einsteigerboard für Kids und mit 16 bist du aus dem Alter auch raus. Mit einem 130er Firemove deckst du schon einen guten Bereich ab, wenn du dir aber die Segelempfehlungen mal anschaust, gehen die von 7,2 - 9,5, also eher Leichtwindbereich. Mit deinen 66kg geht zu Beginn und bei mehr Wind sicher auch dein 5,2er, aber auf Dauer wirst du um ein zweites, größeres Segel nicht herumkommen, denke ich.


    Als "fettes" Brett würde ich das auch nicht bezeichnen. Lieber ein paar Liter mehr und Spaß auch bei weniger Wind als ständig kämpfen. Und weniger Wind ist öfter ...:)


    LG
    Dirk

  • Moin,


    sehe ich anders. Bleib erstmal beim Ripper, der ist schon ausreichend breit. Ein oder gar 2 neue größere Segel samt Mast brauchst du allerdings schon um häufiger im Gleiten zu sein.
    Idee wäre irgendwas um 6,0 und 7,0-7,5. Der 130iger ist viel zu groß für dein Gewicht. Wenns sogar noch die alte erste Version ist, ist das Board noch nicht ganz ausgewogen.


    Wenn du dann deutlich besser fahren kannst, dann weisst du was du später machen möchtest und kannst die Boards danach aussuchen (Formula, Slalom, Raceboard, Freestyle, Freeride, ...).


    Grüße
    teenie

  • Also ich seh das so:
    Wenn ich mir ein Board ausleihe (wie es Matze ja getan hat), mit dem ich auf Anhieb besser zurechtkomme als mit dem, dass ich schon seit einigen Jahren fahre, dann gäbe es für mich nur eine Entscheidung --> neues Board kaufen.
    Mann will ja weiterkommen. So einfach wie möglich. Warum soll man sich dann mit Material rumquälen, das einem nicht taugt? Das behindert nur den Lernprozess.

  • Mit 16 will man vielleicht auch vom "Entry/Kids"-Board mit Mittelfinne weg ... ?!?;)


    Aber ich stehe trotzdem zu meiner Meinung - auch aus eigener Erfahrung. "Zu groß" ist immer eine subjektive Beurteilung und je besser das eigene Fahrkönnen, desto eher wird eben auch zum (oft zu) kleinen Brett geraten und die Fahreigenschaften werden - dem eigenen Fahrkönnen angemessen - vlt auch überkritisch bewertet. Das kann dann auch - gerade auf der Stufe des Anfängers - zu Beginn zu Frust führen. Wenn Matze schon auf dem 130er Gecko unterwegs war, kann er die Größe und Gefühl für sich selbst ja auch schon etwas beurteilen, denke ich. Und wenn er sich da wohl gefühlt hat .... Meine Tochter zB ist auch 16, scheint in etwa auf dem gleichen Level zu sein, wiegt aber nur 50kg. Und bevorzugt deutlich noch ihren 145l Vegas, auch wenn ihr 135l oder 120l oder 106l zur Verfügung stehen würden.


    Und wenn er besser fahren kann, wird es sowieso auf eine Zweiboardlösung hinauslaufen (müssen). Ich glaube, das haben wir doch alle schon festgestellt, dass man mit mit einem Brett und einem Segel nicht den ganzen Bereich abdecken kann. Und dann geht kleiner immer noch.


    Einig sind wir uns aber, dass ein Segel nicht reicht :D


    LG
    Dirk

  • Ok,


    er hat ja nunmal einen Gecko ausprobiert und nicht den Firemove, wir wissen auch nichts zu den Bedingungen bei denen das Board dann ausprobiert wurde und manchmal beschubbst man sich gerne auch selbst, kenne ich selbst zur Genüge :cool: . Aber wir sind uns einig, zumindest ein größeres Segel muss her und hat Priorität.


    Grüße
    teenie

  • Nochmal danke an alle
    Ich hab ja jetzt den ganzen Winter Zeit zum entscheiden wie ich weiter mach, ich werd mich aber aufjeden fall mal auf die suche nach nem größeren segel machen. Ich denke da so an 6,2-6,7. Dazu eine frage , ich hab einen neilpryde masten (430, X6, schon etwas älter) machts da was aus wenn ich ein gun segel oder irgendeine andere marke als np drauf tue oder gehn da nur np masten?


    LG matze

  • Hi Matze,


    auf ein 70 cm breiten Brett kannste locker bis 8,0 qm gehen und mehr.
    Ich würde mir da ein Pryde Segel holen, Fusion in 6,5 qm, gibt es bestimmt auch bei DD günstig.
    Irgenwann haste die Technik drauf und brauchste nicht mehr so viel Kraft und machst keine Schleuderstürze mehr, dann kannste mal über neues Material nachdenken.

  • Moin Matze,


    das Segel von GUN (mittlere Steifigkeit im oberen Mastbereich) funktioniert sehr wahrscheinlich nicht so gut auf dem Mast von NP (weich im oberen Mastbereich).
    Gegen GUN ist nichts einzuwenden, funktionieren erfahrungsgemäß auch gut auf Masten von North-Sails. Wenn Du den NP-Mast weiternutzen möchtest, empfehle ich Dir aber ein NP-Segel.


    Gruß,


    jhmaass

  • Moinsen.
    Kann mich nur anschließen. Auf NP-Mast sollte auch NP-Segel...sonst könnte es leicht gruselig werden...schlimmste Kombo Gaastra Segel auf NP Mast...Da ist Frust vorprogrammiert...
    Wenns in die Richtung 6,x gehen soll, vielleicht dieses hier???
    http://www.dailydose.de/privat…/detail.php?siteid=237737


    Ist zwar kein ganz soo druckvolles, aber Du wiegst ja auch fast nix, oder??


    Wenn Du was findest und Dir nicht sicher bist, kannst ja einfach hier posten...


    LGs
    Paul

  • Servus
    Danke a alle. Für den Preis scheint des ja echt nsau gutes segel zu sein.
    Eine frage noch: Bei boom steht ja 194, kann ich da auch meinen gabelbaum benutzen der genau bis 195 geht oder brauchts da n bisschen Spielraum?
    Lg matze


    Nein, da brauchst dann nen größeren Gabelbaum. Du brauchst noch etwas Spielraum zum trimmen für unterschiedliche Windbedingungen und auch abhängig davon in welcher Höhe du den Gabelbaum am Mast befestigst, ändert sich da auch die GabelbaumLänge die du brauchst. Außerdem soll man Gabeln sowieso nicht auf die max. Länge ausfahren. Es sollten mindestens noch 10 besser 20cm Reserve bleiben. Je weiter man die Gabel ausgezogen fährt, desto mehr biegt sie sich wegen dem Winddruck durch, was dann den Trimm des Segels beeinflusst. Außerdem besteht dann die Gefahr, dass sich die Holme dauerhaft verbiegen. Nur richtig hochwertige Carbon Gabeln kann man wirklich bis zum Anschlag ausfahren.