Finnenkasten gebrochen

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  • Hallo,


    bei einer gebraucht gekauften Bee164 ist der Finnenkasten hinter der Schraube eingedrückt. Ich vermute der Vorbesitzer ist mit der Finne auf Grund gelaufen und diese hat sich dann ins Brett gebohrt.


    Kann man das mit vertretbarem Aufwand reparieren, oder muss dazu der Finnenkasten ersetzt werden?


    Ich habe mal ein bisschen gegoogelt, aber nirgendwo einen Ersatzfinnenkasten gefunden.
    Wie würde man den alten Finnenkasten entfernen? Ist der geklebt? Muss man den rausfräsen?

  • Ist das Board denn undicht? Wie sieht es von oben aus, also im Oberdeck?


    Wenn das alles an Schaden ist, würde ich wahrscheinlich nur was Epoxy einlaufen lassen...


    Grüße


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Der Finnenkasten ist hinten am oberen Ende zu den Seiten auseinander gebrochen / gespreizt und hat sich ins Board gedrückt. Die rote Schicht ist gebrochen und man sieht den Kern (gelblich). Also ich würde sagen, dass das Board undicht ist.

  • So eine rote Bee hat einen Zeitwert von ca. € 50,- also lohnt das Auswechseln des Finnenkastens ganz sicher nicht. Ich würde einfach etwas Epoxiharz mit Glasschnitzel an die Stelle geben und dann eine Finne mit Folie umwickelt in den Kasten einschrauben, die das Harz dann auch unter den Kasten drückt. Sollte dann wieder dicht sein bis zum nächsten Bodenkontakt mit der Finne.


    Ach ja - und vergiss den Härter nicht, dann hält das Epoxi auch!


    mfg
    Dr.Spin Out

  • Finnenkästen gibt es bei handmade.de
    Ist aber schon ein bisschen mehr Arbeit und man sollte wissen was man tut.
    Ich bin gerade dabei den Hawk eines Vereinskollegen wieder fit zu machen. Riss im Finnenkasten nach Grundberührung.
    Also Austausch!

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Ich mach mal Fotos, wie es weiter geht

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Überaschend gut. Im UW sogar 3 Fach Hartschaum um den Finnenkasten. Der war auch sehr schön in Hartschaum verpackt. Allerdings kein Gramm Carbon im UWS. Im Deck schaue ich noch mal nach. Habe heute erst mal die genaue Öffnung hergestellt und den neuen Finnenkasten in Airex verpackt.
    Wie gesagt, ich mache weiter Bilder.
    Muss aber wohl morgen auch erst mal surfen gehen😊😊

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  • So eine rote Bee hat einen Zeitwert von ca. € 50,- also lohnt das Auswechseln des Finnenkastens ganz sicher nicht. Ich würde einfach etwas Epoxiharz mit Glasschnitzel an die Stelle geben und dann eine Finne mit Folie umwickelt in den Kasten einschrauben, die das Harz dann auch unter den Kasten drückt. Sollte dann wieder dicht sein bis zum nächsten Bodenkontakt mit der Finne.


    Für 50 Euro bekommt man so ein Brett aber nicht. Die Dinger sind mit dem Volumen eher selten und gehen für über 200 Schleifen über die Theke. Wenn ich mir den ganzen notwendigen Kram für die Reparatur besorgen würde, dann lohnt sich das aber tatsächlich nicht. Ich bin zwar Modellbauer und arbeite auch beruflich im Handwerk, aber da ich noch nie einen Finnenkasten ersetzt habe, kann durchaus was daneben gehen.
    --> lohnt also nicht


    Quote

    Ach ja - und vergiss den Härter nicht, dann hält das Epoxi auch!


    Hättest du das nicht eher sagen können :-)



    Danke für die Infos. Das erscheint mir aber viel zu aufwendig zu sein, zumal ich keinen Bastelkeller habe, in dem ich die Ferkelei dauerhaft im Trockenen machen könnte. Weitere Bilder deiner Reparatur würden mich aber dennoch interessieren.

  • Okay, Finnenkasten ist in Hartschaum verpackt.
    Alles sauber verschliffen und Finnenkasten( mit Finne )mit gefülltem Harz eingeklebt. An die Flanken im Board habe ich vorher auch Airex geklebt. Das gibt eine saubere Passung.

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  • Noch ein paar

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  • Jetzt nur noch alles verschleifen und überlaminieren. Dann noch etwas Kosmetik, Pad wieder drauf und gut iss.

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  • Ich habe die dritte von 2 Varianten gewählt :-) Ich habe dem Verkäufer das Brett wieder zurückgegeben.
    Die Finne ließ sich hier relativ leicht mehrere Millimeter zu tief in den Finnenkasten reindrücken. Der Kasten wurde also gespreizt und war sehr wahrscheinlich vertikal gerissen. Wenn man den unteren Bereich mit Epoxy vergossen hätte, hätte der ganze Druck auf dem eingegossenen Epoxy gelastet, welches wiederum nur von dem zerbröselten Zeug darunter gestützt worden wäre. Das hätte bestimmt nicht lange gehalten und man hätte nie sicher sein können, ob das Ding nun dicht ist, oder nicht. Wenn Kaktus hier aus der Gegend gekommen wäre, hätte ich ihn gefragt, was es kostet, aber alleine der Versand macht es unwirtschaftlich.


    Jetzt muss ich mir ein anderes Brett für wenig Wind und 100 kg Lebendgewicht suchen. In der Größe sind die Planken leider ziemlich rar.

  • Planken gibt es ohne Ende für Leute mit 100 kilo.


    Der Einsatzbereich entscheidet aber ich denke mit einen 130 - 150l Brett biste auf einen See gut bedient.
    Am Meer würde ich kleiner 120l bei Aufsteiger und unter 100l bei mehr Ambitionen nehmen.


    Ausschlaggebend ist auch die Brettbreite


    Ich habe mein Material so gewählt, das ich bei wenig Wind fahren kann,
    Bei mittleren Wind noch bei Flaute zurückkomme
    und bis 9 BFT noch fahren kann (fehlt mir nur noch das 4er Segel^^)

  • OK, vielleicht gibt es viele Planken, aber damit kenne ich mich nicht aus und weiß daher nicht, wonach ich suchen sollte. Ich habe bisher immer nur Bretter von Fanatic gehabt und fand die gut und robust. Wenn ich mal leihweise auf anderem Zeug gestanden habe, habe ich mich nicht so wohl gefühlt. Ich hätte am Liebsten einen 150er Shark, aber auch die älteren Teile werden fast zu halben Neupreisen verkauft.
    Alternativ habe ich nach E-Ray und Bee geguckt.


    Der FatBoy mit 120 Litern säuft gerade komplett ab und ich bekomme bei wenig Wind meine Latschen nicht auf dem Brett sortiert. Die Fußschlaufen sind immer im Weg. Außerdem fangen meine Kinder gerade mit dem Surfen an und ich möchte ein paar Liter mehr haben, um sicher einen Shotstart machen zu können, um meine Brut bei leichter Brise begleiten zu können.


    Ich komme leider nicht allzu oft zum Surfen, und wenn, dann immer nur in Roermond an den Baggerlöchern. Konstanten Wind gibt es da so gut wie nie. Wenn man mal 4 bft hat, dann ist das schon fast der Hauptgewinn.


    Welche Bretter wären denn mit dem Fanatic Shark vergleichbar? Bic Techno hatte ich auch mal ins Auge gefasst, aber davon gibt es auch nicht so viele und ich weiß nie, ob die ne Trimmbox haben.