Einstieg Freerace

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums
  • Hallo


    Bislang eher freeride technisch unterwegs- bin nun auf den Geschmack von SPEED gekommen ( :D)



    Habe günstig ein POINT 7 ACK 7,8 geschossen.
    Das passt nicht so wirklich auf mein bisheriges Board.


    Mir fehlt das ehrlich gesagt ein wenig der Überblick was taugt, was nicht.
    Ich möchte einfach ballern ohne lange Eingewöhnungszeit-


    Halsen und Co sitzen eigentlich ziemlich safe, für den Einstieg suche ich also entweder Tipps oder vielleicht hat ja jmd eine leicht betagten Freeracer, den er günstig abgeben möchte.


    So ab Bj 2012 vielleicht. ich selbst wiege 69kg und Board sollte so grob um die 120/130 l bzw. 70 cm haben.



    Für Anregungen und Tipps und /oder Angebote wäre ich sehr dankbar.

  • Moinsen,


    habe nee Nummer kleiner zu verkaufen, 110l und 65 breite.
    Passende Finnen sind auch dabei, quasi ein Komplettangebot zum Ein/Aufstieg.
    110l Naish GT bei DD

    LG Martin

    |..89l Proof pro..|.................58cm breit | 8-6 BFT | 4,0 Hero - 4,7 Session - 5,3 Gator
    ...................|...116l 3S..|.......66cm breit | 7-5 BFT | 5,3 / 6,0 Gator - 7,0 Naish Boxer
    .......................|..132l F2 sx.|.82cm breit |6-4 BFT | 7,8 Naish GP - 9,9 HSM GPS


    Alles auf RDM :love:

  • Hi,


    ich fahre das selbe Segel bei 95 kg Gewicht auf einem 111 Liter Starboard Futura, 70 cm breit mit 38 oder 40 cm Finne. Super Kombination! Bei Deinem Gewicht würde ich nicht größer gehen.
    Würde dir auch ein Freeraceboard in der Breit empfehlen. (JP supersport, Futura, Rocket wide ...). Diese sind deutlich einfacher zu fahren als reine Slalomboards, vor allem bei unruhigen Wasserverhältnissen. Ich persönlich fahre bei Leichtwind ein 85 cm Slalomboard (Tabou Manta), da dort die Vorzüge für mich überwiegen (Durchgleiten, Speed, Fahrgefühl ...), darunter greife ich aber auch lieber zum Freeraceboard, das einfacher und mit deutlich weniger Anstrengung zu surfen ist.
    Darunter dann ein Freemoveboard fürs gemütliche Surfen ...
    Lg


    Alex

  • Tachchen,
    einfach ballern ohne lange Eingewöhnung? Für kleines Geld?
    Spontan fällt mir da der Tabou Manta 69 ein...Mit 7,8er Segel perfekt befeuert. Eine schöne 38er Finne (Hurricane SRA wenn´s älter sein darf oder eine C-Fins 4.1.1 aktuelles Modell) und ab geht die Luzie.
    Kleiner würde ich das Board nicht nehmen. Da überwiegen dann die Nachteile (Trimm muss nicht mehr passen, Angleiten ist schlechter, Kontrolle nur wenig besser).
    Tschüss

  • Tachchen,
    einfach ballern ohne lange Eingewöhnung? Für kleines Geld?
    Spontan fällt mir da der Tabou Manta 69 ein...Mit 7,8er Segel perfekt befeuert. Eine schöne 38er Finne (Hurricane SRA wenn´s älter sein darf oder eine C-Fins 4.1.1 aktuelles Modell) und ab geht die Luzie.
    Kleiner würde ich das Board nicht nehmen. Da überwiegen dann die Nachteile (Trimm muss nicht mehr passen, Angleiten ist schlechter, Kontrolle nur wenig besser).
    Tschüss


    Da ist wenig hinzuzufügen. Ich fahre den Manta69 ja selber. Das einzige Problem ist, dass man erstmal einen finden muss... Das Board wurde 2012 das letzte mal produziert.


    Gruß, Onno

  • Jau.
    Manta69 ist Hammer gut mit 7,0 und 8,0...der kracher ;-)


    Gesendet von meinem KIW-L21 mit Tapatalk

  • Ja, ich hab den Vorgänger , den 67er Manta , geb ihn auch nicht mehr her. 😀


    Gesendet von meinem Redmi Note 3 mit Tapatalk

  • Tachchen,
    eine "offizielle", allgemeine Definition wie zum Beispiel ein DIN wirst du nicht finden.
    Im Sprachgebrauch sind die SlalomRaceboards die High-End-World-Cup- Boards.
    Alles ist hin zu den besten Fahrleistungen in einem definierten Bereich optimiert. Fahrkomfort, Haltbarkeit oder ähnliches steht da nicht im Pflichtenheft.
    Bei den Freeracern ist halt alles ein wenig gemäßigter. Häufig etwas schwerer, etwas mehr Fahrkomfort....
    Bei einigen Herstellern durch (leicht) anderen Shape oder etwas weiter innenliegendere Schlaufenposition erkennbar.
    Starboard hat neben dem ISONIC (SLALOM) den Futura, Patrik hat den F-Race oder JP den SUpersport...
    Tabou hatte eine Zeit lang den (eigentlichen SLalom)Manta mit zusätzlichen Schlaufenplugs und dickeren Footpads ausgestattet und dann als "FR" verkauft.
    Für die heutigen Mantas gilt dies nicht mehr; die Fussschlaufen- und teils auch Finnenposition ist kompromissloser geworden.
    Tschüss
    P.s. man könnte auch sagen, es ist eine Marketingidee die hinter der Namensfindung steckt (früher gab es auch Wave-Slalomboards die irgendwann Crossover oder Bunp-n-Jump hießen. Heute gehen sie als Freestylewave oder ähnliches durch)

  • Moin,


    da ich keine Ahnung habe, ist es besonders einfach für mich eine Definition zu finden :bonk:


    - Slalom ist reines Wettkampfmaterial
    - Freerace ist alles andere... und sollte einfacher zu händeln sein (Schlaufenposition, Handling, Rotation, evtl. Haltbarkeit)


    Zeitweise wurden gleiche Shapes mit veränderten Schlaufenpositionen (und schwerer Bauweise Manta FR oder Ray BGS) als Freeraceboards vermarktet. So falsch ist das dann auch nicht, wenn die Shapes das hergeben...


    Grüße
    teenie

  • Moin,


    Slalommaterial wird oder sollte am Limit des Materials bewegt werden. Das können viele Fahrer nicht, weil das hohe körperliche Voraussetzungen benötigt. das bedeutet, das Segel so groß wie möglich zu fahren....und nicht schon früh auf kleines Zeug zu wechseln.......immer an der Kontrollgrenze!....und die verschiebst du durch dein körperlichen Voraussetzungen.
    Freerace benötigt weniger Körpereinsatz und ist entspannter.....und die meisten werden damit sogar schneller sein als mit Slalommaterial......passendes Segel zur Windstärke und ein schnelles Board.....


    Du kannst mit allem schnell werden....bin schon in Speedregatten mit Wavematerial gefahren und war nicht letzter.....wichtiger als das Material ist die Technik.....

    M.f.G.


    Markus


    "2 Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher"
    A. Einsten

  • Aloha.
    Ich weiss gar nicht wer es mal beschrieben hat aber i.e. ist bei SL Material (sei es Segel oder Board) der Vorteil im top-end zu sehen. Es kommt also auf das eigene können, die Fitness und nicht zuletzt den Mut an um wirklich ein mehr ggü. FreeRace oder sportlichem FreeRide Kram rauszufahren...
    D.h. aber auch dass gefreeracetes Sl-zeuch nicht per se keinen Spaß macht oder nicht genau so gut funktionieren kann wie FreeRace Kram...es wird halt in dem Bereich einfach nicht besser sein, weil es dafür nicht gemacht ist, dafür behält es aber die Einschränkung (z.B. schwerere Segel mit riesiger masttasche, leicht kapputtbares Board etc...)


    Gesendet von meinem KIW-L21 mit Tapatalk

  • Wen die Nachteile nicht kratzen der kann sicher auch seinen Nachmittagsdümpelausflug auf nem isonic mit aktuellem Reflex Segel machen und Spaß daran haben...


    Gesendet von meinem KIW-L21 mit Tapatalk

  • Tachchen,
    der Aussage, dass SL-Zeugs nur "Artgerecht" am jeweils oberen Limit eingesetzt werden sollte kann ich schon lange nur noch ein müdes Gähnen abgewinnen.
    MIR macht es riesigen Spaß, am unteren Windlimit bei ca. 12 kn auf dem Meer mit 80-85er Board und 9,5er Racesegel rumzuheizen. Wenn dann mal einzelne 16-17er Böen dabei sind, kann man die A...backen zusammenkneifen und weitergehts.
    Klar - die Nachteile muss man in Kauf nehmen wollen.
    Tschüss

  • Spricht absolut nichts gegen. Geht aber auch mit Freeraceboards. Dann gleitet man eben zusätzlich noch die eine oder andere Halse mehr durch. Warum sollte man darauf verzichten?


    Gesendet von meinem SM-G800F mit Tapatalk