Kaufberatung für iSUP mit Windsurf-Option

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  • Hallo zusammen,


    seit 4 Wochen sind meine Frau vom SUPen und ich vom Windsurfen "angefixt". Ich bin gerade dabei einen Surf-Kurs zu machen und habe vor, zum Saison-Ende ein Inflatable SUP mit Windsurf-Option zu kaufen. Ich habe schon ein bisschen hier im Forum gestöbert und mich auch bei anderen Quellen schlau gemacht und hätte gerne eine Einschätzung von euch.


    Die Vorraussetzungen:
    - Meine Frau ist "gleichgewichtstechnisch" Anfänger (>breites Allround-Board).
    - Ich wiege knapp 100 kg und bin "gleichgewichtstechnisch begabt".


    Meine Erkenntnisse:
    - Mindestgröße des Boards 11'x32"x6" eher 34" breit. Ursprünglich dachte ich, es müßten schon 12'6" sein?!?
    - Je kürzer das Board, desto wendiger, egal ob beim SUPen oder beim Windsurfen.
    - Je länger das Board (12'6"), desto flotter beim SUPen, wie sich das aufs Windsurfen auswirkt weiß ich nicht.
    - Unbedingt mit Center-Finne zum Windsurfen (da scheiden dann Fanatic und RedPaddle aus).


    Meine "Vorauswahl" in der Reihenfolge der Präferenz:
    1. Vandal Flow WS 11'0"x34"x6", 220l (ginge das oder sind 220l zu wenig für meine 100 kg
    2. Vandal Flow WS 12'0"x34"x6", 330l (ich käme an Vandal "sehr" günstig ran)
    3. JP Australia Allroundair LE Wind 11'2"x32"x4,75", 261l (gute Maße, relativ günstig)
    4. Naish Crossover Inflatable Windsurf SUP 12'0"x34"x6", 280l (man hört viel gutes über Naish, aber der Preis???)
    5. Starboard WindSUP Zen iSUP 11'2"x32"x4,75", 261l (eigentlich gute Maße, aber ziemlich teuer)
    6. Starboard WindSUP Deluxe iSUP 11'2"x40"x6", 405l (eigentlich zu breit zum Windsurfen, oder? Und sauteuer!


    Und seit kurzem bin ich auf ein Mistral aufmerksam geworden und habe ein paar Fragen dazu:
    Mistral iSUP Crossover 11'0"x33"x6", 333l
    - Wie kommen die bei ähnlichen Maßen, wie beim Vandal auf 113l mehr Volumen?
    - Höhere Stabilität bei weniger Druck durch diagonale Fäden?!?
    - Variable Mastfußaufnahme sinnvoll?
    - Preis eher hoch (1.300,- €)


    Jetzt bin ich mal gespannt...


    Vielen Dank schon mal im Voraus,


    Sascha

  • Ja, das reicht schon aus. Wobei für den Windsurf Anfang ein langes ausklappbares Schwert natürlich auch sehr wichtig wäre.
    Die kurzen Mittelfinnen der iSUps sind da nicht so optimal. Aber wenn Dir Paddeln eh wichtiger ist, dann sollte das passen.
    Wenn Du beim Windsurfen bleibst wirst du eh noch ein Board zusätzlich brauchen.


    Ich fahr ein F2 Pro Ride iSup mit Windsurfoption. Das ist 11,6 x 30 x 4 und hat 230 Liter. Hat 600 Euro gekostet.
    Ist zwar eigentlich von den Abmessungen nicht optimal für mich (zu wenig Volumen, zu dünn), passt aber trotzdem gut und für meine Zwecke reicht das. Ich geh damit hauptsächlich am See paddeln und auch mal kleine Ostseewellen. SUP ist für mich aber nur zweitrangig.
    Hab ungefähr das gleiche Gewicht wie Du und meine Frau wiegt einiges weniger. Die kommt damit auch sehr gut zurecht und hat mit Windsurfen nicht so viel am Hut.


    Am besten mal eins ausleihen. Gibt´s ja mittlerweile an fast jedem See. Mit der Windsurfoption musst du dir nicht so viel Gedanken machen. Das is eh bei allen (außer Mistral) gleich. Wichtig ist, dass ne Mittelfinne dabei ist und du und deine Frau euch in erster Linie beim Paddeln darauf wohlfühlt. Wenn euch paddeln wichtiger ist, dann lieber auch etwas mehr Geld in ein verstellbares Paddel investieren, welches ihr beide nutzen könnt.

  • Hi t4luis,


    Danke für deine ausführlichen Infos. Testen ist wichtig...das habe ich bereits bemerkt. Boards mit denselben Abmessungen und Volumen verhalten sich teilweise spürbar anders. Der verstellbare Mastfuß beim Mistral ist auch kein KO-Kriterium. Höchstens der Aufbau und die verwendeten Materialien. Aber alles in allem werde ich wohl nach dem günstigsten Kompromiss (nach testen) zwischen gutmütigem Allround iSUP mit zusätzlicher Center-Finne (US-Box) und Windsurf-Option schauen. Das testen kostet viel Zeit und gestaltet sich schwierig mit zwei Kindern...
    ...aber gut.
    Hier gibt es ein Member namens 'Totti Amun'. Kann bei dem Preise Anfragen?


    Gruß,


    Sascha



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  • Lass die Kinder einfach auch mal mit drauf. Grad für die Kleinen ist das ein riesen Spaß.
    In kürzester Zeit wollen sie dann schon selbst und alleine Paddeln. Ich sprech da aus Erfahrung ;)


  • Hallo zusammen,
    nach einer regelrechten Beratungs-Odyssee ("JP ist nix", "je mehr Druck, desto härter", "Familienboard muss mind. 36 Zoll breit sein") am vergangenen Sonntag auf der Interboot haben wir uns nun für ein SUP entschieden, welches wir gar nicht in der Vorauswahl hatten. Auf dem Messe-See könnten wir ein Mistral Lombok 11'5"x31"x6" testen und waren von Geradeauslauf, Kippstabilität und Verarbeitung begeistert. Außerdem war diese Teststellung von einem kleinen Surfshop zwei Dörfer weiter und so haben wir gleich bestellt: es ist nun ein Santa Anna (Lombok mit Windsurf-Option) geworden! Wir werden nochmal berichten, wenn wir ein paar Touren damit hinter uns haben.
    Viele Grüße,
    Sascha



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  • Ich müsste es noch wiegen...
    Hier mal die Infos vom Disti:
    http://www.sport-vibrations.co…p/windsup-santa-anna-11-5
    Hatte es bereits im Wohnzimmer aufgeblasen. Macht nen sehr guten Eindruck...auch mit der Mastfußplatte zum verschieben des Mastfußes. Da ist mir am Anfang das Crossover schon mal ins Auge gestochen. Erste Fahrt als SUP am Freitag und Samstag.
    Ich überlege, mir das iSUP-Komplett-Rigg von Mistral dazuzukaufen. Ist ein Leichtwind-Spaß-Rigg...
    Richtiges Surf-Equipment muss bis nächstes Jahr warten [emoji22]




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  • Moin,


    ok, 11,5kg ist plausibler. Die Mistral machen, finde ich, insgesamt einen guten Eindruck.


    Das Mistral-Rigg ist natürlich superkompakt, für Dümpelbedingungen ist das ok, wenn du aber eh auf Dauer
    'echtes' Windsurfzeuchs anschaffen möchtest, ist die Anschaffung vielleicht redundant.


    Grüße
    teenie

  • Hey teenie,


    von Dir liest man hier ja ziemlich viel ;)
    Die Sache ist die, dass wir zwei Kinder haben und auf viel Wind für ein anständiges Rigg zu warten, ist manchmal einfach nicht möglich, sondern wir müssen ins Wasser, "wenn uns die Kinder lassen". Ein Kumpel hatte mir auch gesagt, ich solle gleich ein anständiges Rigg gebraucht kaufen...aber da bräuchte ich dann gleich mindestens zwei: eins für Leichtwind (wahrscheinlich riesig >=9qm) und eins für mittleren Wind (ca. 6-7qm). Am besten mit identischem Mast und Gabelbaum (damit ich nicht zuviel Geraffel habe)...
    ...aber was ich mich frage ist, ob das iSUP den Kräften überhaupt gewachsen ist?!?


    Zur Erläuterung:
    Es geht erstmal nur um Fun auf unserer Elternzeitreise von März - Mai 2017. Da fahren wir mit einem T5 California, bepackt mit Fahrrädern, Fahrradanhänger oder Kinderwagen, Campingequipment, Klamotten, iSUP und aufblasbares Kajak (BIC Kalyma), Schwimmwesten für die Kinder und Neos für alle. Das wird schon so eng, und wir wollen eigentlich nichts aufs Dach packen, weil wir uns den Höhenvorteil (<2m, Schranken) erhalten wollen.


    Grüße vom Bodensee,


    Sascha

  • Moin,


    ok unter den Randbedingungen ist so ein klein faltbares Rigg ideal.
    Nein, ein großes normales Rigg benötigst du nicht, denn gleiten ist mit dem ISUP nur sehr rudimentär möglich. Zudem die kleine Finne...
    Abhängig von deinem (eurem?) Gewicht und dem angestrebten Ziel wäre was um 5-6m² wohl ideal.


    Die angebotenen ISUP Riggs sind aber ziemlich ideal, viel Dacron und wenige Latten machen insgesamt ein Rigg was gut zu händeln ist und
    auch für Einsteiger gut geeignet ist (ähnlich den Schulungs Riggs vom VDWS).


    Ich persönlich kenne nur das von Starboard von 5min rumdümpeln, aber das Mistral sieht recht ähnlich vom Konzept aus.
    Zu Verarbeitung und Preisen kann ich nichts sagen, keine Ahnung.


    'Echte' Windsurfriggs sind auf reines Gleitsurfen ausgelegt, das ist ein komplett anderer Ansatz. Ich hatte es erst so verstanden, dass du eh noch
    Windsurfzeuchs kaufen willst.


    Grüße
    teenie


    PS: Ja das mit den Blagen kenne ich, ich hoffe bei uns wir können bald mal wieder gemeinsam aufs Wasser, wobei unser Jüngster möchte unbedingt kiten lernen.... ich befürchte da muss ich dann schon wieder immer daneben stehen...

  • 600 Euro für das Mistral Rigg ist aber natürlich schon echt ne Hausnummer.....
    Schau lieber mal, ob Du nicht doch Platz für ein "normales" Rigg findest.
    Das hier von F2 kostet nur die Hälfte und kommt einem "richtigen" Rigg zum Windsurfen schon viel näher.


    http://www.ebay.de/itm/WINDSUR…239d3b:g:r5MAAOSwCGVX27l4

  • Hi t4luis,


    ich bekäme das Mistral-Rigg für 400,- € und da ist dann der Mastfuß schon dabei (kostet ja sonst auch nochmal 29,- €). Ich weiß nicht, welche Segelgröße für meine 100kg und die meisten Windverhältnisse von Leichtwind bis 4/5 Bft das Beste wäre. Für ein gutes gebrauchtes Komplettrigg, das ich auch später auf nem Hardboard fahren könnte, wäre ich bereit 500-600,- € auszugeben...

  • Hi t4luis,


    ich bekäme das Mistral-Rigg für 400,- € und da ist dann der Mastfuß schon dabei (kostet ja sonst auch nochmal 29,- €). Ich weiß nicht, welche Segelgröße für meine 100kg und die meisten Windverhältnisse von Leichtwind bis 4/5 Bft das Beste wäre. Für ein gutes gebrauchtes Komplettrigg, das ich auch später auf nem Hardboard fahren könnte, wäre ich bereit 500-600,- € auszugeben...


    Bei 100kg brauchst auf nem Harboard ein 9,5er Segel um bei 4 - 5 ins Gleiten zu kommen. Da Du aber Anfänger bist und das 9,5er viel zu groß für dein Können und vor allem für ein Inflatable ist, brauchst Du fürn Anfang was kleineres. Ich würde Dir was um 6qm empfehlen. Das kannst erstmal gut auf deinem SUP fahren und behältst dann einfach für deine anschließende Windsurfkarriere. Danach brauchst eh noch größere Segel. Die baust du dann um das 6er drumrum. Ein Sup Rigg ist halt wirklich nur für Sup bei 0 - max untere 4 Bft zu gebrauchen
    Für 660 Euro bekommst bei Gun derzeit ein nagelneues Komplettrigg aus 6,0er Stream, 430er Mast Advantage, Advantage Gabelbaum, Base und Verlängerung.
    Für´s iSup ist übrigens so eine Base mit Kardangelenk zu empfehlen!