Board für Anfänger/Wiedereinsteiger

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  • Hallo erstmal,
    zunächst mal kurz zu mir:
    Ich bin neu hier im Forum, bin 30 Jahre alt und ca. 73kg schwer und komme aus Lüneburg in Niedersachsen.
    Angefangen als jugendlicher/Kind mit einem Kinderrig und zuletzt vor ca 9 Jahren mit einem Segel mit Camber( größe weiß ich leider nicht, es war aber nicht auffallend klein :)) auf einem sehr großen Board (es war ein Keppler. Den Bildern die man so findet nach, vermutlich ein s204), bin ich immer mal wieder gesurft. Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich am Ende, auch mal bei "mehr" Wind gefahren und selbst mit diesem Board schon verhältnismäßig schnell gewesen. Das ganze war an der Ostsee vor einem Strand, also kein Stehrevier. Langsame Halsen bei nicht allzuviel Wind konnte ich mit dem Board schon ohne große Problem fahren, Beachstart war mit dem Board auch kein Problem. Wasserstart habe ich nicht probiert.


    Nun möchte ich gerne nochmal richtig loslegen mit dem Surfen und stelle mir die Frage, die hier natürlich schon des öfteren gestellt wurde, nach dem richtigen Board zum Wiedereinstieg.
    Wäre natürlich schön etwas zu finden, womit man gut zurecht kommt, was aber auch nicht nach kurzer Zeit zu wenig Spaß macht aber vlt auch später noch als Leichtwindboard taugt. Ich habe im Forum schon einiges gelesen und habe jetzt des öfteren die Empfehlung für Boards mit 145l gefunden, kann aber nicht einschätzen, ob damit noch ein Schotstart einfach möglich wäre. Ich habe auch noch Zugriff auf das Keppler Board und das oben genannte Segel mit momentan unbekannter Größe, weiß aber nicht ob das jetzt noch Sinn macht, mit so altem Board zu üben und fand die Camber am Segel eher störend. Momentan kann ich mein Können natürlich auch gar nicht einschätzen.


    Daher werde ich in zwei Wochen auch nochmal einen Kurs machen und mich natürlich auch dort anschließend nochmal beraten lassen, würde mich allerdings im Vorwege schon über ein paar Meinungen/Empfehlungen freuen.
    Ich würde zunächst wohl hauptsächlich immer Mal an Wochenenden in der Eckernförder Bucht surfen gehen, wo man sich auch Equipment leihen könnte, bin allerdings in 5 Wochen für zwei Wochen auf nem Campingplatz bei Großenbrode und würde die Zeit dort gerne zum Üben nutzen, wofür dann was eigenes Nötig wäre.


    Also über ein paar Anregungen und Empfehlungen würde ich mich freuen, auch wenn es natürlich immer schwer ist, jemandem was zu empfehlen, dessen Skills man nur an ein paar Sätzen festmachen kann. Aber vlt gibt es ja ein oder mehrere Boards die für Anfänger und etwas fortgeschrittene auch noch brauchbar sind.


    Gruß Björn

  • Hallo Björn
    Mit einem Freerider um 145 L kannst du problemlos das Segel aufholen - da machst du nichts falsch. Falls du eines dieser sehr breiten Freeride-Boards kaufst, dürfte es sogar noch kleiner sein.
    Das mit dem Klepper (nicht Keppler) S204 kannst du dir sparen - ich hatte einen S206 und S305 - das musst du dir nicht mehr antun.
    Gruss, Andy

  • Danke schonmal für eure Einschätzungen. Dann habe ich ja schon mal ungefähr einen Anhaltspunkt in welche Richtung die Reise gehen könnte. Wie ist denn der Unterschied von so einem alten Board mit immerhin 230l zu einem aktuellen mit 135 bzw. 145 bezüglich Stabilität (auf dem Wasser) einzuschätzen.
    Gleicht ein neues Board mit kleinerem Volumen das durch die größerer Breite aus oder ist die Gefahr groß, dass man damit garnicht zurecht kommt, wenn man länger nicht gesurft ist und so ein Schlachtschiff "gewöhnt" war?
    Mal schauen, was die beim Kurs so für Boards anbieten werden.


    Gruß Björn

  • In den 32 Jahren ist hinsichtlich Boards einiges gegangen. Der Klepper S204 mit seinen 3.70m Länge, seinen ca. 18kg Gewicht und seiner geringen Steifheit entlang der Längsachse wird nicht wirklich schnell, d.h. du hast immer sehr viel Zug im Segel, während das Ding nach heutigem Massstab durch das Wasser pflügt und in jeder Windwelle mächtig bremst. Ein modernes Board flutsch um Welten besser, gleitet frei, d.h. auf geringerer benetzter Gleitfläche, und beschert Spass. Massgeblich für die Kippstabilität dürfte die Breite sein - der S204 ist 69cm breit - eine Freerider mit 135L oder 145 ist je nachdem breiter.
    Gruss, Andy

  • Ich bin nach 15 Jahren Abstinenz vor gut 2 Jahren wieder eingestiegen und danach hier ja auch schon oft und gut beraten worden. Eins kann ich dir bestätigen: deine Erfahrungen mit dem Keppler haben nichts mehr mit den heutigen Boards gemein.


    Zitat

    Wie ist denn der Unterschied von so einem alten Board mit immerhin 230l zu einem aktuellen mit 135 bzw. 145 bezüglich Stabilität (auf dem Wasser) einzuschätzen


    Unglaublich hoch. Ich habe als erstes nach dem Wiedereinstieg eine Fanatic Bat gekauft. Gebraucht, ungefähr 320 lang und so 170 Liter glaube ich. Danach ein "modernes" Board mit 145l und 2,5m gefahren und nach 5x aus Jux nochmal auf die Bat. Das ging plötzlich gar nicht mehr. Das neue moderne Board war weniger Länge und weniger Volumen deutlich, deutlich stabiler.



    Ich habe also quasi mit 145l angefangen wieder einzusteigen, das ging sehr gut. Dann bin ich mit den Boards - vielleicht auch falsch motiviert - schnell kleiner geworden und habe mir dann zuletzt eigentlich als Leichtwindboard wieder ein größeres Brett gekauft - einen Loch Bird 164. Der deckt doch deutlich mehr ab, als ich dachte. Fährt große Segel bei wenig Wind, mit kleiner Finne auch noch gut bei mehr Wind und mit kleinen Segeln zu fahren. Luft für Schotstart, sehr passiv zu fahren, dreht für die Größe noch sehr gut - einfach ein Brett, was bei (fast) jedem Wind noch viel Spaß macht.


    Frage ist, wonach du suchst. Sportlich oder komfortabel? Hobby oder z.B. Ehrgeiz, der schnellste zu sein? Nach meinen Erfahrungen würde ich eher nicht zu klein wählen, frei nach dem Motto, was "rechnerisch" halt noch sehr gut geht. Ich habe zB. auch einen 135l Rocket. Der "geht" natürlich auch mit 8 oder 9qm und Schotstart ist bei mir (gute 85kg) überhaupt kein Problem. Mehr Spaß mit großen Segeln macht mir aber dann doch insgesamt der Lorch. Für dich evtl noch eine Nummer kleiner.


    Ich denke, so 135-145l sollten ganz passend sein, um mit Spaß wieder einzusteigen. 135 als sportlichere Variante, 145 als komfortablere Lösung. Aber die reine Literzahl sagt nachher auch nicht alles aus, die Breite ist wie schon gesagt, auch ein Faktor. Allerdings eher für die Kippstabilität. Wenn das Board ab einem gewissen Volumen untergeht, wird es das tun - egal ob nun 60 oder 80cm breit. Das nennt man Physik.:D


    LG
    Dirk

  • Bei Deinem Gewicht sind 145 Liter gut. Es geht ja vor allem darum, das Segel auch aufholen zu können und bei Manövern komfortabel über dem Wasser zu bleiben.
    Nimm Dir im Zweifel lieber ein Board mit ein paar Litern mehr als weniger Volumen.
    Wenn Dich das Fieber packen sollte, wirst Du dann ohnehin heftig aufstocken müssen.

  • Aloha.
    Also weniger als 140 würd ich nicht nehmen. Möglichst breit sollte es auch sein und vielleicht nicht zuuu alt.
    Ich kann immer den starboard carve empfehlen. Auf der 162l Version hat meine Liebste das Surfen gelernt und fährt es mit dem 8er Segel bei wenig Wind immer noch gerne..vergleichbar sind da Rocket und xcite ride...nach denen würde ich Ausschau halten oder einem rrd firemove aus 2013..die sind auch super...


    Gesendet von meinem KIW-L21 mit Tapatalk

  • Hallo und vielen Dank für eure Antworten. Ich habe mir gestern am Wochenende an der Ostsee mal ein Board geliehen, bei angesagten 3 manchmal in Böhen 4 Windstärken (was wohl auch ungefähr der Realität entsprach).
    Ich habe so ein typisches Schulungsboard mit 230l, Schwert und 4,5qm Segel bekommen. Wollte ja einfach schonmal wieder ein Gefühl dafür bekommen. Beachstart aus knietiefem Wasser hat auf Anhiebt funktioniert. Die ersten zwei bis drei Wenden liefen noch nicht so glatt (wollte mich abkühlen, weil es so heiß war ;)) aber danach bin ich dann noch ca 1h ohne Wasserkontakt gefahren. Halse hat auch noch funktioniert. Dafür, dass es das Wasser schon etwas kabbelig und manchmal durch Motorboote sogar ziemlich Wellig war, war ich sehr zufrieden. War allerdings wie gesagt auch ein sehr breites großes Brett.


    Es hat aber trotz des nicht so starken Windes mit dem kleinen Segel schon wieder ordendlich Spaß gemacht, so dass ich mich auf mehr freue. Ich hoffe, dass ich dann bei meinem Kurs übernächste Woche vlt. mal verschieden große Bretter testen kann, um mich dann final zu entscheiden.


    Gruß und einen schönen heißen Sonntag...

  • Habe gerade schonmal ein wenig nach Boards geschaut. Vor allem nach denen, die mir hier von PeeJott17 genannt wurden.
    Da ich spätestens für meinen Urlaub in einem Monat eine Ausrüstung haben möchte, gebraucht nicht viel passendes finde und mir eigentlich auch den Aufwand eines Gebrauchtkaufes ersparen möchte, wird es wohl auf ein neues Board hinauslaufen.


    Wenn man sich jetzt zwischen einem JP X-Cite Ride Plus ES 2016 oder Tabou Rocket CED 2015, für den gleichen Preis entscheiden müsste: Gibt es da gravierende Unterschiede, die eher für das eine oder das andere sprechen? Hört sich ja für mich ählich an und die Maße sind ja auch fast die gleichen. Das JP 252/77 das Tabou 250/76. Über das JP stand in der Beschreibung, dass es wohl etwas sportlicher/anspruchsvoller sein soll, als die Vorjahresversion. Ist es trotzdem noch wiedereinstiegstauglich? Hört sich ja zumindest zukunftssicherer an :)

  • Ich denke, mit beiden macht man kaum etwas verkehrt. Gibt ja auch genügend Tests darüber zu lesen. Der Rocket ist mEn etwas früher am gleiten. Insgesamt beides schöne Boards zum Wiedereinstieg.

  • Hallo Björn,


    hast du schon mal in den Shop des Forumsbetreibers nachgesehen? Dort gibt es den Patrik F-Ride 135 oder 145 in altem Look (der Shape ist identisch) für 1.399 €. Von der Bauweise (Carbon Kevlar oben und unten) ist das Board nicht zu toppen (mit Abstrichen kann man die Gold-Bauweise bei JP oder Ltd. beim Rocket als Vergleich nehmen) und
    die Boards sind vom Shape her für Freeride einzigartig (F-Ride nehmen, nicht F-Race). Einfach zu beherrschen und fahren bei Wind im Segel einfach los und bleiben super einfach zu beherrschen.
    Ich selbst habe den F-Ride 135 und ein Freeride-Custom 160 von Patrik und würde diese Bretter derzeit nicht tauschen wollen. Gibt aber hier im Forum auch Erfahrungsberichte zu den Patrik F-Ride. Test findet sich im Windsurfing-Jahrbuch von 2014 glaube ich und der sagt eigentlich schon alles (145er und 125er wurden getestet).
    Ach ja,die Boards sind super leicht und HALTBAR.


    Gruß


    Henning

  • Danke für den Tipp,
    ich denke als erstes Brett werde ich allerdings doch zu den etwas günstigeren Varianten greifen aber das ist natürlich schon verlockend :).
    Vielleicht gerade in der Hinsicht noch eine Frage, an die die da schon Erfahrungen gesammelt haben:
    Wie ist das denn überhaupt in der Realität mit der Haltbarkeit der aktuellen Boards, besonders mit den günstigeren Herstellungsvarianten.
    Teilweise habe ich da jetzt schon (hoffentlich etwas übertriebene) Dinge wie "die halten nur eine Saison und dann sind die weich..." insbesondere zu den JP Boards gelesen. Des weiteren, dass die teureren Varianten zwar leichter, aber dadurch teilweise weniger stabil sind. Klar hängt das auch von der Häufigkeit der Nutzung ab, aber ist bei normaler Nutzung ohne schlimme Stürze die Struktur wirklich nach ein paar Jahren schon stark geschwächt?


    Irgendwie war meine Vision, mir ein Board zu kaufen und damit mehrere Jahre Spaß zu haben. Wenn ich nun dran denke, mir eins zu kaufen und da sind dann nach zweimal fahren Dellen usw. drin, weil z.B. mal ein Mast draufgefallen ist, was bei dem Sport ja mal vorkommen kann, würde mir der Spaß irgendwie schnell vergehen.
    Klar...die alten Boards waren natürlich auch viel schwerer, aber mit denen die ich so in der Hand hatte damals, hätte man wohl Fenster einschlagen können, ohne danach große Spuren an der Oberfläche zu entdecken. Damit hätte man wohl Jahrzehnte ohne Probleme fahren können.

  • Naja, die günstigeren Varianten (Ersparnis vielleicht 300 - 400 €) sind natürlich auch nicht sonderlich haltbar. Ein Schleudersturz auf den Bug reicht bei vielen heutigen Boards aus und sorgt für größere handwerkliche Tätigkeiten an der Einschlagstelle. Alte Zeiten mit brutal haltbaren Boards sind mittlerweile vorbei; es ist dafür alles aber auch um Längen leichter geworden und dadurch viel angenehmer zu fahren. Ich kenne eigentlich niemand, der ein halbwegs aktuelles Board fährt und dann aus Haltbarkeitsgründen freiwillig auf die alten (80er-90er Jahre) Boards umgestiegen ist.


    Wenn du auch auf Basis der Haltbarkeit ein Brett suchst, dann bleibt nur Bic Techno (gibt es schon für 899 €). Der ist mit ASA-Haut gebaut und verträgt schon etwas (bei einem brutalen Schleudersturz auf die Nose bin ich da aber auch nicht sicher), bringt aber auch 2 kg mehr Gewicht mit als der Patrik. Die günstigen Bauweisen von JP und Tabou sind hier im Forum eigentlich schon öfter im Reparaturbereich erwähnt worden und wenn du da mal nachliest, wirst du anschließend schlauer sein.


    Ruf doch einfach mal bei Totti an, der gibt bereitwillig sehr qualifizierte Auskünfte und hat von Bic bis Patrik alles im Programm.

  • Zitat

    Wie ist das denn überhaupt in der Realität mit der Haltbarkeit der aktuellen Boards


    Ich denke, da musst du dir mal keine Sorgen machen. Das sind meist Aussagen von Leuten, die die Boards unter härtesten Bedingungen fahren und dann bemängeln, dass das Deck nach dem 45 Frontloop weich wird beim Landen ... Im normalen Gebrauch wird das Brett halten. Schleuderstürze mit Baum oder Mst auf die Nase mal ausgenommen, aber da ist es egal, was du kaufst. Mit Gewalt bekommt man alles kaputt.


    Die Patrick Boards - auch der f-ride sind prima Boards und eigentlich nicht teurer als JP oder Tabou, aber eben gebraucht kaum zu finden. Tendenziell würde ich dir zum Tabou Rocket raten und sehen, dass du eine Ltd-Version bekommst. Die ltd-Versionen sind natürlich empfindlicher, aber die "günstigeren" Ausführungen sind nicht unbedingt viel stabiler - nur etwas unempfindlicher. Aber das ist Sache, wie sorgsam man damit umgeht. Evtl. gibt es irgendwo noch 2015er oder 2014, die günstig abgegeben werden. Ein entspannter Freerider, der früh geht und einen großen Windbereich abdeckt, wenn du noch eine kleinere Finne ins Sortiment aufnimmst. Bei deinem Gewicht reichen dann auch 135l. Zu Beginn vielleicht etwas herausfordernder, aber sehr gut machbar. Dafür werden dir dann die 10l weniger auf Dauer mehr Spaß machen.


    Viel Spaß beim Aussuchen !


    LG
    Dirk

  • hallo,
    bedenke bei der Boardwahl zudem, dass Du in Großenbrode und Eckernförde weiter draussen viel Wasser unter dem Board hast und damit Wellen ... . Viele Tippgeber hier heizen auf ihren kleinen Boards in einer Badewanne und würden auf hoher See viell. völlig verzweifeln oder fahren seit Jahren bei Tag und Nacht und beherrschen die sieben Meere :), Du (noch) nicht

  • Ja das mit den Wellen habe ich auch immer im Hinterkopf. Ich hoffe da in großenbrode bei vielen Wellen zur Not auf den binnensee auszuweichen und in der Eckernförder bucht ist man auch zumindest etwas geschützter aber ein Faktor ist dass natürlich. Mal schauen was es am Ende wird. Danke auf jeden Fall für die vielen guten tipps und Anregungen. Hat mir schon sehr geholfen.
    Gruß Björn

  • ....Irgendwie war meine Vision, mir ein Board zu kaufen und damit mehrere Jahre Spaß zu haben. Wenn ich nun dran denke, mir eins zu kaufen und da sind dann nach zweimal fahren Dellen usw. drin, weil z.B. mal ein Mast draufgefallen ist, was bei dem Sport ja mal vorkommen kann, würde mir der Spaß irgendwie schnell vergehen.
    Klar...die alten Boards waren natürlich auch viel schwerer, aber mit denen die ich so in der Hand hatte damals, hätte man wohl Fenster einschlagen können, ohne danach große Spuren an der Oberfläche zu entdecken. Damit hätte man wohl Jahrzehnte ohne Probleme fahren können.


    Moin Björn,


    deine Vobehalte gegenüber der Haltbarkeit der modernen und leichten Boards kann ich absolut nachvollziehen. Wie oft man alleine hier im Forum über Nasenschäden und weichgetretene Decks liest, beängstigt mich schon. Bei meinem letzten Surfurlaub am Ringköbing Fjord habe ich bewußt darauf geachtet und wirklich etliche moderne Boards mit reparierten Nasen entdeckt. Ich persönlich habe mir aus verschiedensten Gründen mit einem HiFly Matrix 149 Twinser nun auch ein etwas schwereres, aber dafür haltbares PE-Board zugelegt. Glaube mir, das Mehrgewicht merkst du tatsächlich überwiegend nur an Land. Das Board gleitet unwesentlich später an und durch als mein noch vorhandenes Vergleichsboard aus Carbon-Kevlar und die Geschwindigkleit und Halseneigenschaften unterscheiden sich nur marginal. Dafür kann ich das Brett aus dem 5. Stock schmeißen und es hat maximal eine Beule, während die anderen Boards mit superleichten Materialien wahrscheinlich in tausend Teile zerfallen. Und der Spaß ist auch mit einem schweren, aber dafür haltbaren Board mehr als garantiert, dafür musst du fast nie etwas reaparieren....


    Gruß, Jürgen

  • ....nur wenn du es mal reparieren musst, dann kannst du ein PE-Board i.d.R. gleich zersägen und/oder als Sondermüll entsorgen.
    Na da würde ich mir lieber nen preisgünstigen BIC holen:
    http://www.bicsport.com/windsu…/product/techno-160d.html
    http://www.bicsport.com/windsu…s/product/techno-148.html
    nur mal so als preisbeispiel:
    http://surfshop-muenster.de/shop/Bic