Puls Boards (preise ab €825,-)

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums
  • Ich persönlich bin sehr froh, dass es solche “underdog“ Firmen gibt- diese zeigen auf- dass man eben nicht zwangsläufig die abgehobenen Preise von Cobra mitgehen muss.


    GUN ist irgendwann auch als underdog gestartet- heute noch teilweise von überheblichen shopbesitzer denunziert.
    tja...GUN verhält sich wie SKODA zu VW -simply clever.


    und ich hoffe, PULSE bleibt auch in harten Zeiten am Ball. Ich werde mir ein solches Board demnächst rauslassen-allein schon aus Prinzip, weil ich nicht bereit bin 2000€+ für ein Board auszugeben, wo die Qualität einfach nicht zum Preis passen will.


    Also dann, nicht quatschen, kaufen. Ich habe gerade ein gebrauchtes Premiumboard aus 2015, quasi wie neu, für 700,- gekauft. Erprobter Shape, tolle Details wie weiche Schlaufen und High-End Finnenset.
    Zu deinem Skoda Vergleich, geh mal Preise vergleichen, haben wir und dann einen gebrauchten Golf gekauft, war einfach günstiger als die gebrauchten Octavia, bei besserer Ausstattung.


    Ich hatte bis auf 2x zu hohes Gewicht (1x B-Board, 1x Defekt) noch keine Probleme mit den achso schlechten Cobraboards. Ein Pulse habe ich noch nicht gesehen, wie du wahrscheinlich auch nicht. Wie willst du da was vergleichen?


    Freue mich schon auf deine fundierten Berichte zu deinem neuen PULS Board!


    Auch ein großes (und teures) Entwicklungsteam kann nicht verhindern, dass merkwürdige Boardkonzepte mit zweifelhaftem Kundennutzen auf den Markt kommen, nicht wahr, Totti ?


    Zu GUN: Die Quali war am Anfang unterirdisch, irgendwer muss die aber schon damals gekauft haben und damit den Aufstieg möglich gemacht haben. Mittlerweile ist das eine etablierte Marke mit einem einfach nur anderen Vertriebskonzept. Die, allerdings, nicht sonderlich innovativ ist. Das ist auch Teil des Konzeptes. Continental hat das mal 'first follower' als Strategie benannt...


    Grüße
    teenie

  • Wenn ich manchmal sehe, wieviel leute wirklich 30 Jahren alten Schrott an den Strand schleppen, aber dann in den neusten VW California oder Womo steigen, dann frage ich mich immer ob die investitionen richtig verteilt worden sind.


    Denk mal, so jemand geht in einen Surfshop und möchte einfach nur ein neues Windsurfboard kaufen? Der Ärmste hyperventiliert spätestens nach 20Min und braucht eine Notbeatmung.
    Die Fragen die der (gute) Verkäufer stellen muss überfordern den potentiellen Käufer doch und Schuld sind die exorbitanten Produktportfolios der Marken...
    Wer braucht schon 4 Wavesegel und 3 Freemovesegel? Als Ausnahme sehe ich da einzig North, die das genial vereinfacht haben, wie ich finde.


    Grüße
    teenie


  • Die Fragen die der (gute) Verkäufer stellen muss überfordern den potentiellen Käufer doch und Schuld sind die exorbitanten Produktportfolios der Marken...
    Wer braucht schon 4 Wavesegel und 3 Freemovesegel? Als Ausnahme sehe ich da einzig North, die das genial vereinfacht haben, wie ich finde.


    Grüße
    teenie


    Das kann man pro Konsument sehen.
    Man kann aber auch die andere Seite sehen und begründet das im Druck, die Kosten im Rahmen zu halten oder eben zu senken.
    Auch North verkauft deutlich weniger Segel als noch vor ein paar Jahren und das liegt nicht daran, dass die Produktrange "optimiert" wurde.
    Das ist die eine Strategie, eine andere ist es jede Lücke zu füllen. Wird sich VW jetzt auch anders überlegen (müssen).


    Davon ab, wo wir gerade beim Auto sind: Ich kaufe, wenn es irgendwie geht, nur noch "Produced in Germany".
    Definitiv das Auto, die meisten meiner Klamotten und auch Lebensmittel lieber direkt beim Bauern.
    Mit der Surferei als Hobby wird es schwierig, ja...

  • So war das nicht gemeint.


    Rechne bitte vom Pryde mal die Händlermarge und die Importeursmarge ab. Was dann unterm Strich steht nimm als Basis.


    Doch, ich habe das schon verstanden....
    ABER, ich bin auch der Meinung, dass es schon lange eine "Margenmißsverhältnis" gibt. Ich glaube, dass der Hersteller (eventl. Importeur) die besser Marge (und vor allem die sicherere) hat, als der Händler.


    Grüße
    Stephan

  • Aloha. Tottis Argumentation bzgl. Der Gun Preise stimmt für mich, allrrdings hat der Endverbraucher ja gar keinen Einblick was ein Segel im Direktvertrieb kosten müsste und sieht nur: Nen fasttestsieger mit gutem online und telefonsupport guten wiederverkausmöglichkeiten zu der hälfte der übrigen konkurrenten (vandal mal ausgeklammert)....das mach ich doch....

  • Doch, ich habe das schon verstanden....
    ABER, ich bin auch der Meinung, dass es schon lange eine "Margenmißsverhältnis" gibt. Ich glaube, dass der Hersteller (eventl. Importeur) die besser Marge (und vor allem die sicherere) hat, als der Händler.


    Grüße
    Stephan


    Da die Importeure alles GmbH's sind, sind die Geschäftstüchtigkeiten ja in gewisser Weise zu erkennen. Wenn man zwischen den Zeilen lesen kann. Wenn ich dann überlege, dass eine ganzseitige Werbeanzeige in der surf 7.500 Euro kostet, weisst du ja, was dafür alleine verkauft werden muss. Machen die das nicht, gibt es auch bald keine surf mehr. Ein Missverhältnis gibt es meiner Meinung nach sicher im letzten Glied.
    Ich weiss aber auch, du eh, dass die Shops genauso am Abgrund jonglieren und hellsehen müssen wie die Importeure. Die Shops müssen dazu immer mehr Hausbank spielen, wenn sie es können.
    Aber mal sehen, kann sein dass die eine oder andere Marke etwas günstiger wird für 2017. Zu wessen Lasten, wird man auch sehen. Das Geschäftsjahr dies Jahr ist auf jeden Fall bisher schon mal anders als das vergangene.
    Mal sehen, wann es wo knallt... :)

  • Aloha. Tottis Argumentation bzgl. Der Gun Preise stimmt für mich, allrrdings hat der Endverbraucher ja gar keinen Einblick was ein Segel im Direktvertrieb kosten müsste und sieht nur: Nen fasttestsieger mit gutem online und telefonsupport guten wiederverkausmöglichkeiten zu der hälfte der übrigen konkurrenten (vandal mal ausgeklammert)....das mach ich doch....


    Ja sicher. Aber man kann GUN ja nun auch keinen Vorwurf machen, ausser den Niedergang der Shopkultur zu forcieren. Das Geschäftsmodell von E.v.O. war sicherlich und je länger es diese Branche gibt, absolut sensationell und langfristig unersetzbar.
    Das ist eine Idee gewesen, die die Branche überlebt.

  • Aloha. Tottis Argumentation bzgl. Der Gun Preise stimmt für mich, allrrdings hat der Endverbraucher ja gar keinen Einblick was ein Segel im Direktvertrieb kosten müsste und sieht nur: Nen fasttestsieger mit gutem online und telefonsupport guten wiederverkausmöglichkeiten zu der hälfte der übrigen konkurrenten (vandal mal ausgeklammert)....das mach ich doch....


    Das ist nur die "halbe Wahrheit". Das gilt nur für Erstkäufer und Neukunden. Das größere Brett sind die "Wiederholungstäter", die auf dem Wasser merken: "hoppla, das passt ja alles und funktioniert auch noch gut". Die kaufen nämlich aus Zufriedenheit weiter oder wieder....so wird erst ein (langfristiger und nachhaltiger) Schuh draus.

  • Ok.
    Also halten wir fest, der nackte Preis bei Puls hat sich binnen einen Jahres um 20% erhöht. Für ein einfaches Sandwich-Board, ohne alles, aber Katze im Sack, oder? [emoji85][emoji85]

  • Moin,
    "die Katze im Sack" kauft man doch immer irgendwie (ich sag nur +- 6% z.B.). Zumindest dann, wenn man keine Möglichkeit zu testen hat. Auch Testberichte können nicht das persönliche Empfinden wiederspiegeln. So jedenfalls meine Meinung dazu. Die Frage ist eher wie teuer die Katze ist. ;) Ein Pulsboard in der Platinum Technologie kostet auch 1289 Euronen. Stabiler wird es sicher sein aber alle Boards werden in Handarbeit gefertigt. Auch der Kern. Nix Fräse und so. Ein mm mehr oder weniger kann da schon den Kohl fett machen. Außerdem gehören zu einem guten Shape auch Erfahrungen der Teamfahrer, die ihr Know How miteinbringen und genau wiedergeben können, was verändert werden muss. Ich kann nicht beurteilen ob die Boards gut sind oder nicht . Pads Schlaufen und Co. sehen zumindest sehr wertig aus. Auch der Wiederverkaufswert spielt für mich eine wichtige Rolle. Ein vermeintlich guter Shape (ob nun haltbar oder nicht sei mal dahingestellt) verkauft sich gebraucht wesentlich besser. Relativ schwer sind die Boards auch noch. Wenn Custom, dann würde ich eher zu Flikka tendieren. Testen würde ichs aber trotzdem gerne, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.

  • Ob man jetzt die Preise der großen Marken für gerechtfertigt hält oder nicht (Entwicklung, Händler, Worldcup, Spnsoring kostet einfach viel), seh ich die absoluten Preise zunehmend als Problem!
    Ein neues Board in guter Bauweise (und wenn man ambitoniert ist will man halt die Pro-Version) kostet mittlerweile ca. 2500€. Selbst wenn ich da ein paar Prozente im Shop bekomm ist das für mich immer noch fast ein Netto Monatslohn! Und wenn man dann auch noch mit einem gewissen Level in der Welle fährt kanns ganz schnell sein, dass so ein Board nach ein paar Sessions durchgebrochen ist. Dann heißts Flat Landing und mit Gewährleistung/Garantie ist nichts...


    Ich verdiene nicht schlecht und Surfen ist durchaus eine Leidenschaft von mir, aber selbst ich kann mir mittlerweile neues Surfzeug kaum mehr leisten. Bräuchte schon länger ein neues Waveboard aber ich hab das Geld einfach nicht (müsste im Shop 2000€ ablegen). Und als ambitionierter Wavefahrer brauch ich halt viel Material: 2 Waveboards, 4 Riggs. Einmal Waschgang und Mastbruch sind gleich 1000+€ futsch!


    Bei mir ist's so dass ich definitiv öfter und mehr Zeug kaufen würde, wenn die Preise anders wären. Wenn ich ein Board für 1000€ +-20% bekommen würde, hätt ich schon längst ein neues aus dem Shop! So kauf ich halt nur wenns absolut nicht mehr anders geht und schau dann dass dass ich irgendwie über irgendwen an was vergünstigtes rankomm oder kauf halt doch mal bei Gun oder anderen günstigen Quellen. Nicht weil ich jeden Cent sparen will sondern weil ich mir das anders einfach nicht mehr leisten kann!


    Und ich hab mittlerweile einige Freunde, die das Surfen aus diesem Grund gelassen haben. Wenn man Alleinverdiener ist und eine Familie ernähren muss kann man halt nicht mehr regelmäßig ein paar tausend € für Surfzeug ausgeben. Ein Mountainbike hält wenigstens 15 Jahre oder mehr, ein Rigg oder ein Board bei entsprechendem Einsatz nicht!


    Und nochmal, das soll jetzt nicht pro/contra Shop oder große Marken sein sondern einfach das Problem aufzeigen das unser Sport bekommt, wenn man für eine Ausrüstung die nur sehr begrenzt hält 6000€ aufwärts ablegen muss.

  • Um deine Argumente mal zusammen zu fassen: "Windsurfen ist teuer, wenn man es ambitioniert betreibt."


    Stimmt! War übrigens noch nie anders. Und jetzt? Geh Fahrrad fahren oder such dir eine billigere Sportart oder blätter die Scheine hin.

  • Ich habe bislang in Pozo noch kein Gun Sails gesehen, dafür etliche Goya, Severne und North Sails. Woran das wohl liegt? ;-)


    Vielleicht, weil Du nur rausgehst, wenn "Mädchenwind" ist :D:D:D


    https://www.facebook.com/gunsails/photos/a.293687477218.149028.251208902218/10153462468342219/?type=3&theater

  • nicht ganz ohne alles , top fussschlaufen , foodpads und finnen nach wahl...bei mir 4...


    Wäre sehr erfreulich, herry, wenn du beizeiten Fahreindrücke nachliefern könntest.


    (Du Schlingel hast ja die Schlaufen und Finnen nicht mit fotografiert ;-) )


    Grüße
    teenie

  • Sehe ich ja jetzt erst, du hast dir so einen Hobel geholt, herry?
    Was hat das Board all inkl. bis zur Haustüre gekostet?

  • Wäre sehr erfreulich, herry, wenn du beizeiten Fahreindrücke nachliefern könntest.


    Grüße
    teenie


    klar doch gern...damit was wieder zum thema steht...brett ist irre wendig serien-finnen auch top...will da aber auch noch ein wenig mit k4 finnen testen...auch mal als twinser mit zwei 17,5 rockets...mehr berichten werden a.s.a.p. folgen...