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  • nein, aber du kannst sie dazu ordern. Laut Liste kostet sie EUR 100,-- es wird dir aber immer ein guter Preis gemacht.

  • Danke Charon.


    Vielleicht mag ja noch jemand etwas zu den Fahreigenschaften sagen...? Speziell gehts mir um den 115 Freewave mit Rocker 4.

    Meine Bedenken sind hauptsächlich das Angleitverhalten: 3 Finnen und 10 cm kürzer als der Tabou 3S... obs da ein Einbussen gibt im Vergleich??

    Meine am meisten gefahrenen Segel sind 5.2 + 6.0. Gerade fürs 6er Segel brauche ich ne Leichtwindplanke und der 106 Tabou war da eigentlich ausreichend für meine Bedürfnisse.


    Bug und Heck meines actuellen Freewave gehen mal wieder getrennte Wege.., darum denke ich darüber nach die Hardcore Dynema Version zu bestellen.

    Ich meine mal gelesen zu haben dass Dynema Bretter etwas langsamer im Angleiten sind als Vollcarbonbretter. Carbonbauweise ist halt wesentlich steiffer und reaktiver, more crispy (..keine ahnung wie man das im deutschen ausdrückt)

    Gibts da Erfahrungen??


    Danke vorab!!

    andreas

  • hallo trufo,

    also ich habe den Freewaveshape mit 118 Litern und ebenfalls Rocker 4. Der ist also nur marginal größer, als das was Dir vorschwebt.

    Im Zuge des Bestellvorganges hat mir Luka Jures zur Carbonvariante geraten und ich bin seinem Rat gefolgt. Ich hatte eigentlich auch Bedenken wegen der Stabilität, die habe ich aber bereits bei der ersten Session getestet, da bin ich in Podersdorf über den Entenzaun gestolpert und mit dem Board voran im Schotter gelandet. Das Ergebnis war nicht einmal ein Kratzer.

    Zum Angleitverhalten kann ich Dir keine Vergleichswerte zu dem von Dir genannten Board geben. Ich bin das Board leider erst 2 Mal gefahren und bei einer Session war deutlich zu viel Wind. Ich habe aber die Fahreigenschaften als durchaus rund empfunden und gerade beim Angleiten war ich positiv überrascht. Allerdings hatte ich mich für die Singlefinoption entschieden. Mit dem 5,3er Segel würde ich aber bereits ein kleineres Board fahren. Ich sehe den 118er eher mit Segeln von 6,9 als größtes bis 5,7.

    Ich verwende das Board halt hauptsächlich am See und wenn im Meer dann eher bei gemäßigtem Wind und auch nur in gemäßigten Wellenrevieren.

    Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Dir von Luka Jures äußerst kompetent weitergeholfen wird, wenn Du mit ihm über das Kontaktformular in Verbindung trittst. Im Ergebnis hat das, was er geraten hat auch immer gepasst, aber ich habe erst 2 Bords von den Jungs.

  • Danke nochmals Charon. Was fährst du als Single fin?


    Ich hatte jetzt Kontakt mit Luka und wir haben Einzelheiten besprochen.

    Er hat mir ebenso von der HD Dynema Version abgeraten, ist in dieser Größe nicht mehr optimal. Also HD Carbon mit extra Verstärkungen.

    Im Endeffekt, und ausgehend von der 115 er Variante wird es ein 110er mit den selben Maßen, aber dünneres Brett und schärfere Rails.

    Dazu rounded square tail und kleines Finnen Set für windige Tage und Mikrowelle (12er soft sides und 22 centre).

    Für Leichtwindtage werde ich meine 26er MUF rein schrauben, die funktionierte auch als Single hervorragend im Tabou.


    Jetzt heißt es 6 Wochen warten und den Meister seine Schöpfung vollenden zu lassen.


    Gruß

    andreas

  • luka hatte mir eine 32er vorgeschlagen. Durch einen Fehler in der Verständigung wurde es eine 30er und eine 34er. Die 30er ist für mich zu klein, mit der 34er läuft es hervorragend und völlig spinnoutfrei. Bleibt das große Rätsel, wie wäre es mit der 32er gelaufen

  • Ja und natürlich noch Gratulation zum neuen board, mit dem wirst du sicher viel Freude haben

  • Einen Kurzbericht darf ich von meinem 118er Freewaver noch nachreichen. Ich komme soeben aus Rhodos zurück und der Wind war heuer wieder äußerst dürftig in Prasonisi, mein kleinstes Segel in 2 Wochen dort, 5,4. Am öftesten bin ich das 9,5er gefahren und 5 Tage konnte man gar nicht aufs Wasser.

    Jedenfalls bin ich mein neues Flikka doch ein paar Mal gefahren. Mit 5,7er Severne Blade Pro und 34er Finne bin ich auf der Flachwasserseite überhaupt nicht zurecht gekommen, weil es doch relativ viele Spinnouts produziert hat und im Vergleich zu den anderen Boards auch nicht besonders schnell wurde.

    ein paar Tage später konnte ich dann die Fehlerquelle dafür ganz klar lokalisieren, da habe ich das Schmuckstück nämlich mit einem 6,9er Gunsails Torro auf der Wellenseite durch bis zu zwei Meter hohe Wellen bei leider abflauendem Meltemi gescheucht. Das war ein traumhaftes Erlebnis. Kein einziger Spinnout mit der selben Finne und dem deutlich größeren Segel. Angleiten supereinfach. Fazit, auch das Freewave ist -zumindest für einen Binnenländer wie mich- ein verkapptes Waveboard, das sich in den Wellen deutlich wohler fühlt, als im aufgewühlten Kabelwasser der Flachwasserseite. Das 5,7er Segel ist ihm eigentlich zu klein und mit einem Segel um die 7m² ist man optimal bedient. Das war aber ohnehin meine Vorgabe, weil ich ein Board für 6-7m² wollte. Traurige Erkenntnis zum Schluss, das Ding kann viel mehr als ich.

  • Einen Kurzbericht darf ich von meinem 118er Freewaver noch nachreichen. Ich komme soeben aus Rhodos zurück und der Wind war heuer wieder äußerst dürftig in Prasonisi, mein kleinstes Segel in 2 Wochen dort, 5,4. Am öftesten bin ich das 9,5er gefahren und 5 Tage konnte man gar nicht aufs Wasser.

    Jedenfalls bin ich mein neues Flikka doch ein paar Mal gefahren. Mit 5,7er Severne Blade Pro und 34er Finne bin ich auf der Flachwasserseite überhaupt nicht zurecht gekommen, weil es doch relativ viele Spinnouts produziert hat und im Vergleich zu den anderen Boards auch nicht besonders schnell wurde.

    ein paar Tage später konnte ich dann die Fehlerquelle dafür ganz klar lokalisieren, da habe ich das Schmuckstück nämlich mit einem 6,9er Gunsails Torro auf der Wellenseite durch bis zu zwei Meter hohe Wellen bei leider abflauendem Meltemi gescheucht. Das war ein traumhaftes Erlebnis. Kein einziger Spinnout mit der selben Finne und dem deutlich größeren Segel. Angleiten supereinfach. Fazit, auch das Freewave ist -zumindest für einen Binnenländer wie mich- ein verkapptes Waveboard, das sich in den Wellen deutlich wohler fühlt, als im aufgewühlten Kabelwasser der Flachwasserseite. Das 5,7er Segel ist ihm eigentlich zu klein und mit einem Segel um die 7m² ist man optimal bedient. Das war aber ohnehin meine Vorgabe, weil ich ein Board für 6-7m² wollte. Traurige Erkenntnis zum Schluss, das Ding kann viel mehr als ich.

    :huh::huh:

    groestes Segel das 9.5er im August in Prasonisi?? Da wo es sonst doch nur 4er unterwegs sein sollten...

    Komisches Jahr, auch bei uns hier an der Costa Brava gabs wenig Thermik um meinen Freewave zu testen.


    Also dass das 5,7er nicht mer auf einen 235x68 grossen Brett funktionieren sollte fällt mir schwer zu glauben.

    Ich würde dir unbedingt empfehlen dass noch mal zu testen. Für meine 85 kilo würde ich sogar ne kleinere Finne verwenden, so um die 28 - 30 max.


    Eventuell lag es ja wirklich nur am Wind. Manchmal, gerade bei unstabilen Windverhältnissen, beobachte und rede ich mit Leuten die der Meinung sind es liege am Equipment, dabei kann der Wind gerade in Thermikrevieren sehr instabil sein.


    Ich für meinen Teil bin ser glücklich mit meinem Brett. Es ist etwas kleiner als deins Charon aber zum heizen auf Flachwasser perfect.

    Mit 26er Mittelfinne und 10er sides fliegt das Teil übers Wasser bis die Finne pfeifft (5.2er Segel)


    Das kleinere Finensetup was ich mir bestellt habe hat mich sehr angenehm überrascht. Die Flexfinnen sind der Hammer. Klar, es ist ein Trifin der besser drehen sollte als das Singlefin Board was ich vorher hatte, dennoch geht er so smooth um die Kurve und clew first hält er gefühlt ewig Speed ohne zu verschneiden.


    Hartes Brettgefühl (HD Carbon) aber trotzdem sehr souverän und "planted" im Choppy.


    Ich wurde es definitiv genauso wieder kaufen, allerdings würde ich Luka bitten mir die Pads etwas weiter zur Aussenseite des Bretts zu ziehen.

    Beim Flachwasserheizen stehe ich nicht mehr auf den Heelpads.


    gruss

    andreas