Tabou Rocket, JP Magic Ride, Fanatic Gecko? Kaufempfehlung

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  • Hallo zusammen,


    da ich keine Möglichkeit habe, ein von den drei zu testen, möchte ich euch fragen, welches Board wäre eine Kaufempfehlung?


    Da ich 75 kg wiege, denke ich, dass es um 120-130 Liter Board sein muss?


    Überwiegend wird am Steinhuder Meer gesurft.


    Mein können: Beachstart, Trapez Fahren, gleiten, halsen klappt auch langsam.


    Gruß Thomas

  • ich denke mit keinem der genannten boards machst du bei deinem könnenstand etwas falsch. große unterschiede dazwischen gibt es auch eher nicht für fortgeschrittene Anfänger
    schau was du günstig bekommst


    ein rocket 125 nicht mit einem gecko 120 zu vergleichen, das wäre eher der 135 rocket

  • Bin den Gecko in 130l von 2015 gefahren. Hatte mir den fuer 2 Tage am Gardasee ausgeliehen, war gut zu fahren mit 7,5 und 6,5 ging auch noch gut, kleiner weiss ich nicht. Ich denke es kommt drauf an ob du vielleicht noch ein groesseres Segel moechtest. Ansonsten wuerde ich vielleicht eher den 120l Gecko nehmen, der passt zu deinen Segeln besser.

  • Ich stimme zu, dass wohl kein Board ein wirklicher Fehler wäre. Ich schätze, dass der Rocket von den genannten Dreien eventuell etwas früher angleitet.
    Bei 75kg ist der 125 Rocket ganz passend und macht bei mehr Wind dann auch noch mehr Spaß als ein 135er. Ich fahre auch 9,6qm auf dem 135, da sollten 7,9 auf dem 125er auch noch ganz gut gehen.

  • hm, zum magicride kann ich dir nur sagen, dass er sehr flach liegt beim gleiten. die meisten leutz sind damit nicht so zurechtgekommen, weil er sich auch nochmal breiter "anfühlt".
    ich hab mit mehreren gesprochen, die haben alle schnell wieder zurück zum x-citeride gewechselt.
    kann aber noch ein board in die überlegung bringen, schau dir auch mal einen rrd firemove an. der 122er sollte es wohl bei dir tun.
    hab ihn selbst schon als ltd. gefahren und finde das ding echt erstaunlich komfortabel und dabei nicht unsportlich. mit deinem gewicht und den erwähnten segeln könntest du sogar auf den 112er zurückgreifen. die dinger gleiten unheimlich gut.

  • laut dem 2014 surftest gleitet der tabou 135 tatsächlich früher an als gecko und magic ride in 120l


    das mit der flachen gleitlage gilt auch für den gecko, man kann die aber mit technik auch freier bekommen. ich glaube für leute die agilere bretter mögen sind diese bretter nix, aber für den gelegenheitssurfer oder aufsteiger schon

  • Naja Fahrgefuehl kann man schlecht fuer jemand anderen bewerten, der Gecko ist recht kontrolliert aber hat sich fuer mich nicht klebrig angefuehlt, er ist etwas weniger frei als mein Carve 133l (2007). Richtig frei und schnell wie ein Futura oder Hawk wird er nicht aber ohne viel input bekam ich ihn am ersten Tag auf locker 46 km/h am Gardasee. Ich denke der Gecko ist sehr gut zum entspannt lernen und trotzdem keine lahme Ente. Der Carve waere sicher eine super alternative, vor allem wegen der tuttle box, da kann man auch richtig grosse Finnen fuers fruehe angleiten fahren.

  • Ich kann bestätigen, dass meine Tabou Rockets deutlich früher passiv angleiten als die Fanatic Geckos, die ich in der Soma Bay getestet hatte. Außerdem werden die Rockets auch deutlich freier.

  • Schön, dass ich schon Ungefähr weiß, was für Board ich nächstes Jahr kaufen kann :)
    Und wie sieht es mit JP MAGIC RIDE aus?


    Ich fahre am See den Rocket 145.
    Aktuell hatte ich mir in Ägypten den JP Magic Ride 132 ausgeliehen.
    Meiner Ansicht nach ein super Board. Es liegt rel. flach im Wasser und es giebt innen liegende Schlaufenpositionen.
    Für alle, die Probleme haben, in die Schlaufen zu kommen:
    Bei diesem Board gehst du fast automatisch rein, sobald Druck ins Segel kommt.:D:D
    Desweiteren hat er meiner Ansicht nach eine gute Volumenverteilung und funktioniert auch mit kleineren Segeln.


    Beim Rocket vermisse ich die inneren Schlaufenpositionen:(


    Nun zum X-Cite:
    Bin den 145 und 160 liter gefahren und komme damit einfach nicht zurecht.
    Er wäre das letzte Board, für das ich Geld ausgeben würde. Er liegt unruhig im Wasser und lässt sich schlecht kontrollieren.
    Ich konnte, im Gegensatz zum Magic Ride 132 die innenliegenden Schlaufen bei weniger Wind nicht fahren.


    Meine persönliche Folgerung daraus:
    Mehr Volumen ist nicht gleichzusetzen mit besser zu fahren und mehr Kontrolle.

  • Magic Ride 104 l past ideal zu 6 m²
    Magic Ride 118 l past ideal zu 7 m²


    Diese Werte habe ich selbst ersurft und decken sich exakt mit den Angaben von JP


    Ist keine schnelles Brett aber sehr gutmütig. Klebt mir ein wenig zu viel auf dem Wasser.


    Wenn Du ein recht neues 104 kaufen möchtest, dann PN. Wenn es wärmer wird auch gern auf dem Steinhuder Meer zum testen :-)


    Jedoch finde ich passt dort der Allride besser wenn Du auch mal springen möchtest.