C-Fins aus München

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  • Danke für den netten Bericht:)

    Ist eine minimal abgeänderte 4.2.1 für Freeraceboards

  • Habe Ostern meinen Satz Finnen erhalten. 34, 38, 40 und 44 cm. Die 34 als 4.1 und die anderen als 4.2.1

    Zuerst einmal ein Riesen Lob und Respekt an Richard für die tolle Beratung, schnelle Antworten per Mail und die pünktliche Lieferung!!! Danke dir dafür.


    Die ersten Erfahrungen konnte ich nun endlich sammeln (34,38,44):

    Angleiten geht gut, das Brennen in den Beinen ist viel weniger als auf meinen anderen Finnen (Winheller, Select) dh. Ich konnte längere Schläge auf einer Seite fahren. Speed ist gut, kann ich aber noch nicht abschließend beurteilen, da ich erst seit kurzem mit GPS fahre. 55 km/h waren aber auf Kabbel schon mal drin.

    Das krasseste ist die immense Kontrolle.

    Am Sonntag auf dem Verse Meer gewesen. Folgender Tagesverlauf:


    Aufbau um 9.30Uhr. Kurz gewartet, was Dennis (Klaaijsen)mit 8.6 so macht... geht so, also 7.8 und 127L aufgebaut, in der Hoffnung dass es geht. Schnell zum WW, Anzug an, "Tschüss Familie, mal schauen ob's geht"; zurück am Wasser... ohhh, Schaumkrönchen, toll.

    Einmal Hin und zurück, Brett wechseln, 111L müsste besser gehen ( derweil andere Surfer noch ihre 7 und 6qm aufbauen) 111L gehen auch besser, aber da geht auch sicher 90L. (Dennis ist mittlerweile wohl sicher abgehoben...)

    In Ufernähe ist das Wasser zum Glück kaum kabbelig. Schön für Downwind vor der Halse.

    Speed ist gut (55km/h); Kontrolle perfekt, ich habe nicht einmal das Gefühl gehabt, dass es mich abwirft. Wenn das Board anfängt die Nase zu heben, geht diese sofort wieder runter, für mich unerklärlich wie dies funktioniert, aber geil!

    Nach 90 min. wechsel ich auf 5.7 Firefly und 85L Fanatic Freewave, da ich am Rande meiner Kräfte bin. Auch das ist noch zu viel, also 5.3-er Firefly. Damit geht es dann noch bis 15.00.


    Definitiv einer der besten Surftage. Alle Boards an einem Tag auf dem Wasser gehabt. 7.8-er bis zum Anschlag gesurft und nicht einmal war es kritisch.

    Die Investition in die Finen hat sich definitiv gelohnt, ich finde, dass sie vor allem spektakulär unauffällig sind ( im positiven Sinn).


    Weitere Tests dann ab Ende Mai, mal sehen, was noch so geht, mal mit anderen Finnen vergleichen und und und...😀

  • Hmhm, ich hatte meine Traumkombi letzte Woche auch wieder im Wasser.

    Safaga und am Samstag morgen rund 25 Knoten. Bin mit der 36er 4.1 und meinem 6,6er Hucker lockere 5 Stunden gebolzt.

    Nachmittag dann lediglich auf die 38er 4.2.1er gewechselt - fürs Segel war ich echt zu faul.

    Aber mit der 36er 4.1 "hoovert" der WARK voll über die Finne und bleibt dabei völlig flach und laufruhig - erstaunlich bleibt für mich einfach, um so ruhiger sich alles anfühlt um so extremer wird der Speed.

    Ich glaub ich hau meine restlichen 40 Finnen alle in die Bucht. Ich fahr nix anderes mehr - erst jetzt, nach Richards finnen ist mir klar mit welchem Sch... man sich das Leben schwer gemacht hat über die Jahre.

  • Wow 280 Euro .Das ist ja mal eine Hausnummer. Selbst der Wolfgang nimmt für Custom Finnen nur 200 Euro.

  • Der Wolfgang hat ja auch sonst keine Kosten wie Werkstatt, Gehalt und Co. als Rentner... ;)

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Ich denke auch dass der Preis noch sehr fair ist. Richard hat den besten Kundenservice den ich je erlebt habe und die Teile sind jeden Euro wert!

    VG

  • Wow 280 Euro .Das ist ja mal eine Hausnummer. Selbst der Wolfgang nimmt für Custom Finnen nur 200 Euro.

    Aber 280 sind für geile Finne absolut gerechtfertigt . Z-Fins und Co. nehmen mindestens genausoviel oder Du musst im Gebrauchtmarkt schauen 😬

    VG Jens

  • Das war nur ein allgemeines Statement zum Preis.Ich möchte keine Z-Fins und Co fahren. Das war jemand anders der danach gefragt hat.;)

    Das mag sein das es geile Finnen sind, aber da sind wir wieder bei unserem Grund-Problem. Windsurfen wird zu teuer.

    Und ich habe das Gefühl, wir bewegen und mit dieser Discussion im gleichen Bereich wie beim Skifahren, wo sie alle behaupten seit den Carving Ski ,können sie alle besser fahren und das Material macht alles.

    Da liegen die falsch..Sie haben nicht die Fahr-Technik drauf, um richtig zu fahren und alles aus dem Ski zu holen. Und die meisten sind überfodert und landen mit Kreuzbandriss im Krankenhaus.

    Also stellt sich die Frage kann der "normal" Windsurfen überhaupt etwas mit dem flex anfangen.

    Ich denke , das in vielen fällen auch einfach die Fahrtechnik fehlt.

    Mag sein, das sich die Flexfinne für DWC fahrer auszahlt, der Rest der Fahrer macht es aus Spass am Materialund das dürfen sie auch, wenn es Spass macht und die Motivation hoch hält.

  • Richard hat den besten Kundenservice den ich je erlebt habe und die Teile sind jeden Euro wert!

    Das kann ich nur mehr als bestätigen!!! Richard hat mir einen Highspeed-Volltreffer mit meiner 36er 4.1er mit Treibgut absolut perfekt repariert. Und nachdem ich es letztes Jahr sogar geschafft hatte bei meiner 38er 4.2.1er den wohl typischen "Halbmond-Riß" am PB-Schaft zu fabrizieren (entsteht wohl bei ordentlich Power auf der Flosse) hat er mir einfach einen neuen angegossen.

    Da kann ich nur sagen, sowas hab ich bislang noch nie erlebt. Nochmal ein ganz großes Danke an Richard hierfür!


    Nachdem ich gehört hab das einige Pros für Curtis oder Carpenter Finnen ca. 700-1000 Euro abgedrückt haben (was ich echt für irre halte), erscheint mir die Investition in das für mich meist unterschätzte Ausrüstungsteil mehr als gerechtfertigt. Nichts außer dem Board selbst hat mehr Einfluss auf die Hydrodynamik wie die Finne. Ich wundere mich oft welche "Bremsklötze" sich manche wirklich gute Surfer so ins Board schrauben und sich dann wundern weils sch.... fährt. Mit Finnen läßt sich echt viel verändern - sorry, ist schon lange ein Tick von mir (hab schließlich verdammt viele im Keller liegen) - und ich hab echt verdammt viel ausprobiert.


    @Köster:....ja ist sie, ich hab aktuell durch Richards Finnen von knapp 40 Flossen auf nun lediglich 5 reduziert. Drei davon sind Richards: 33 S 4.1, 36 S 4.1, 38 S 4.2.1. Damit bin ich nun perfekt aufgestellt. Die 4.1er ist halt einfach nur völlig hirnlos zu fahren und fühlt sich stets neutral und absolut frei an. Die Finne belästigt Dich einfach nie. Die 4.2.1 hat dafür den Vorteil, das sie etwas präsenter ist und man sie auch von untern raus einfach schneller "antreten" kann. Oben raus braucht sie dann etwas mehr Konzentration, wird dann aber mindestens genauso schnell wie die 4.1er.

    Also ich würde zum Angleiten und böigen Bedingungen immer die 4.2.1 wählen und wenns ordentlich Wind hat die 4.1er. Daher auch meine Abstufung.

  • tempograd

    Das, was du schreibst deckt sich mit den Aussagen die Richard mir gegenüber getätigt hat und was sich mir bei den ersten Fahrten auch schon bestätigt hat.


    Zum Thema der Preise im Windsurfen möchte ich folgendes schreiben:

    1. es gibt ausreichend gebrauchtes und gepflegtes Material zu kaufen.

    2. keiner ist verpflichtet, 3 Boards in zig Segel samt Zubehör zu kaufen

    3. Wenn es Material gibt, dass Folgekosten wie Reperaturen oder Probleme/ Gefahren wie Schwimmeinlagen aufgrund von Materialbruch verhindern, finde ich solche Investitionen wirklich sinnvoll.

    Meine Brettreperatur aufgrund eines Wheelies im letzten Sommer hat auch fast 200€ gekostet und Mastfüsse wie zB. der von Chinook ( aus einem Teil gefräst) machen dann definitiv schon Sinn, wenn ich da an den holländischen Surfer denke, dem ich nach Bruch meinen Ersatzmastfuss auf die andere Seite vom Teich gebracht habe.


    Gruß

    Stephan

  • Mag sein, das sich die Flexfinne für DWC fahrer auszahlt, der Rest der Fahrer macht es aus Spass am Materialund das dürfen sie auch, wenn es Spass macht und die Motivation hoch hält.

    Klar ists wirklich viel Kohle, aber wenn Du mal an früher denkst, auch da haben "gute" Finnen schon deutlich über 100 Euro, pardon Mark gekostet. Mir fallen da spontan die alten Deboichet (Fin´s) ein oder geh noch ein Stück weiter zurück und mehr Richtung Main-Stream, Concrete Wave Carbon Blades oder Ciessevi-, André Plump- oder Persson & Aagesen-Flossen auch auch bei denen (und das war schon in den 90gern) waren Finnen, die über den Serien-Schrott rausgingen einfach teurer.

    Nur viele haben sich um die Finne soviel geschert wie um vielleicht Trapeztampen, oder nee, selbst darum haben sich die meisten mehr gekümmert.

    Du hast recht ein Ein- oder Aufsteiger braucht nur eines: eine robuste Finne, damit er auch mal voll "grundeln" kann. Unterschiede von der einen zur anderen Finne merkt der nicht.

    Aber sobald jemand einigermaßen Gleiten und Schlaufenfahren kann und vor allem so eine Finne auch entsprechend sorgfältig behandeln kann, dann mach es schon Sinn sich zumindest eine gute Finne zu gönnen. Klar sind Richards schon Highend - und ich war, da kannst du Richard fragen zuerst auch sehr skeptisch.

    Wäre der Unterschied nicht so eklatant gewesen, hätte ich erstens kein Problem gehabt (hat Richard mir übrigens auch angeboten) sie zurück zu senden und zweitens bei dem Preis auch nicht noch welche bestellt. Ich hab sie mir halt nach und nach gegönnt.

    Aber es ist halt ein Unterschied ob man mit einer Luftfederung völlig entspannt vollgasfährt oder mit einer Starrachse und Leiterrahmen die Windel voll hat und nach einer halben Stunde fertig ist. DAS macht für mich einen entscheidenden Unterschied aus. Und ich behaupte jetzt mal, das es auch jeder halbwegs gute Surfer wirklich rausfahren kann.

    Lieber eine gescheite Finne, als 10 bescheuerte die in Summe aber genauso viel kosten.

    Der wichtigste Punkt ist: weniger aber dafür gutes Material = weniger Frust und mehr Spaß auf dem Wasser.

    Mit einer Materialschlacht gewinnt keiner einen Blumentopf, wenns am Fahrkönnen fehlt, da bin ich voll bei Dir.

  • statt 2 Brettern mit unpassenden Serienfinnen, lieber ein Brett mit 2-3 passenden Custommadefinnen


    was ist jetzt teuerer ?


    aktuell fahre ich häufig nur noch mit 2 Segeln, 1 Brett und mehreren Finnen los, weil der sinnvolle Windeinsatzbereich durch die verschiedenen Finnen so groß geworden ist

  • Das mag sein das es geile Finnen sind, aber da sind wir wieder bei unserem Grund-Problem. Windsurfen wird zu teuer.

    Das stimmt doch gar nicht. Diverse Marken haben ihr Material preislich für 2017 reduziert, aber das will man nicht sehen.

    Unabhängig davon gibt es auch Slalomfinnen für 100 Euro. Aber wer eben auf exklusives Material setzt und evtl. auf dessen Mehrleistung, muss halt auch exklusiv bezahlen.

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  • Das stimmt. Windsurfen ist natürlich kein billiger Sport. Die Leute sehen aber immer die Preise für ein technologisches Spitzenprodukt und schließen davon auf das allgemeine Preisniveau. Das ist aber auch in allen anderen Lebensbereichen teurer. Ihr müsst außerdem eines bedenken. Was ist die Alternative zu so einem Produkt made in Germany oder Europe ? Ein qualitativ und vom Fertigungsaufwand deutlich minderwertigeres Produkt aus Asien. Und dann möge jeder den Preis- und den Qualitätsunterschied gegenüberstellen und die Entscheidung für sich treffen.

  • dann gehe ich davon aus, dass bei deinen Fernseher, Waschmaschine und Elektro Artikel genau so hälst.

    Ich hoffe das du Deutsche Produkte von Loewe und Metz ,made in Süd Deutschland, bei deinem Händler vor Ort gekauft hast und nicht bei Geiz ist Geil und du hast keinen Samsung TV an der Wand hängen ...8o;)

  • Aber ich bin gerne mal bereit den Test zu machen, ob die Finnen von Richard meine Fahrweise unterstützen und ich damit schneller bin und entspannter fahre, im Vergleich zu meinen Finnen.

    man sollte ja für alles offen. Mein Kumpel Christian aus Erfurt schwärmt ja für seinen F-Race auf Winheller Finnen..:):thumbup: