C-Fins aus München

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  • Moin,


    kennt jemand die Finnen von C-Fins und kann was dazu erzählen?
    www.c-fins.de


    Grüße


    Totti

  • habe auch eine :-) , sind absolut in einer Liga wie Winheller oder Hurricane bei wie schon gesagt excellenter Verarbeitung. Meines Wissens ist die Entwicklung dennoch nicht vollkommen abgeschlossen, weshalb man eigentlich wenig generelles zu den Fahreigenschaften sagen kann.
    Man munkelt, die wurden auch schon im PWA-Slalom getestet und für gut befunden, von einen EX-Speedrekordler ...??? :)
    Die Finnen kann man bei Interesse am Walchensee auch probefahren ;) 
    Der Finnenbauer ist übrigens auch hier im Forum

  • Ist Winheller in einer Liga mit Hurricane?? :headscratch:
    :bonk:


    Wie auch immer, die Finnen von C-Fins sehen echt schick aus. Wusste gar nicht dass es da noch eine Marke gibt...

  • ja ich weiß, aufgrund persönlicher Differenzen kann man da krasse Unterschiede rausfinden :bonk::)


    Da irrst du ganz gewaltig, das war eine nüchterne Betrachtung. Für mich ist unumwunden PWA-Präsenz ein Indikator für Leistung. Und da kenne ich viele Leute, die nach dem Testen lieber zu was anderem greifen.
    Und das ist Fakt!

  • Fahre auch eine C-Fins, netter Kontakt, gute Finne. Er hat mir zwei Finnen zum testen geschickt, mit der einen komme ich super zurecht, mit der anderen konnte ich nicht ordentlich fahren. Das war die Finne, die er für besagten PWA- Fahrer entwickelt hat.


    Gruß, Onno

  • Echte Profis brauchen extrem harte Finnen, das macht für "Normalos" halt wenig Sinn...

  • Die war nicht härter als die, mit der ich gut zurecht kam. In erster Linie war das Profil dünner, dadurch die Finne sogar etwas weicher. Die muss man dann unglaublich gleichmäßig belasten, dann ist das Teil auch sehr schnell, vor allem beim beschleunigen, aber eine kleine Welle nicht korrekt ausgeglichen und Spinout. Der Erbauer sagte auch, dass er selber damit nicht zurecht kommt...

  • Ich fahre diese Edelteile jetzt schon 2 Jahre und bin absolut zufrieden. Testen kann jeder, klappt meist gut am Walchensee ev. beim DWC 30./31. Mai.
    Richard bringt mit diesen Finnen sein handwerkliches Können und Rücksprache mit Top Fahrer aus Speed und Slalom Szene auf den Punkt.
    Komplett unwichtig für die Performance aber die Farbgebung ist schon auch cool.

  • Echte Profis brauchen extrem harte Finnen, das macht für "Normalos" halt wenig Sinn...



    Moin Totti,einfach nur hart ? Schein mir eine etwas zu gringe Anforderung .


    Würde ein Profi nicht versuchen,sich möglichst (verschiedene) Finnen bauen zu lassen,mit denen er sein board,mit einer bestimmten grösse,mit einem ausgewählten Rigg,in extrem Bedingungen ,möglichst schnell über den zu fahrenden Kurs jagt ?

    :)


    Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.


    Volker Pispers



    :47:

  • Weil diese Finnen für Nichtprofis mehr Sinn machen, darum gibt es die. Im Übrigen sind die Begriffe Soft, Medium und Hart nicht näher definiert und jeder macht da sein eigenes "Gebräu".
    Bei einer weichen, bzw. zu weichen Finne verliert der "Profi" sein Board. Es wird im Grenzbereich unkontrollierbar. In den Bereich kommt eher kaum einer der aktiven Forumsuser.

  • Ich zitiere hier mal was Richard zu der WC- Fahrerfinne schreibt:

    C-Fins schrieb:


    Der Unterschied besteht hauptsächlich in dem sehr dünnen Profil. Die muß man ähnlich fahren wie die Kashy, nämlich ausschließlich fliegend. Durch den großen Flex wird das Brett extrem geliftet und das muß man halten können..., sobald die Finne zurückflext gibt's Spinot. Kashy verbaut dafür fast ausschließlich Glasfaser um es dem Fahrer einfacher zu machen, muß dafür aber dicker bauen... ein unendliches Thema.


    Man sollte dazu sagen, dass die für Leichtwind ausgelegt war.


    Gruß, Onno

  • Hallo miteinander,




    die C-Fins stammen von mir und erstmal Danke für die positiven Kommentare.




    Wie ja bereits in diesem Forum ausgiebig festgestellt, ist das Finnenthema endlos..., mittlerweile könnte ich zwar viel darüber schreiben, aber eine weitere Grundsatzdiskussion möchte ich nicht anzetteln.




    Nur ein paar Anmerkungen zu den Beiträgen:




    "harte Finnen" - die Zeiten sind vorbei. Das Material ( Board - Segel ) ist heutzutage so komfortabel und so weit nach oben raus fahrbar, daß man schon ein wenig mit der Härte spielen kann. Spielen bedeutet, daß man monatelang und für jede Finnenlänge am richtigen Faserlayout tüftelt. Geschweige denn von Verarbeitung, Harze, Fasern, tempern usw.


    Wenn aber dann auch die Pros in der Böe abfliegen, ist der Flex schon übertrieben.


    Wenigstens wußte ich dann, wie weit man gehen kann;-) So ist aber auch sichergestellt, daß der Hobbyracer nie in diesen kritischen Bereich kommen wird. Thema Twist existiert eigentlich nicht, wenn machbar wär null am besten.




    Unterschied Pro - Hobbyracer


    schon gewaltig, im Grundsatz eigentlich die selben Anforderungen, aber in anderen Geschwindigkeitsbereichen und auch Haltbarkeitsanforderungen. Ich hatte Glück und relativ schnell eine für mich gut fahrbare Finne "entwickelt". Bis dann die ersten Pro-Meinungen eintrudelten.


    Okay, dann fängt mal halt wieder bei null an. Macht ja auch Spaß;-) Auch tauchten die ersten Schadensbilder durch reine Fahrbelastung auf, die ein Hobbyfahrer wahrscheinlich nie anrichten könnte. Man lernt Verstärkungen einzubauen und die Verarbeitung genauer zu nehmen.


    Der "Auslieferungsmodus" ist auch unterschiedlich. Die "Pro-Ausführung" ist so, wie das Blatt aus der Form kommt und sehr gut als Messer zu verwenden. Ich persönlich merke keinen Unterschied, wenn das bei meinen gefahrenen nicht möglich ist, der Pro sehr wohl. Die Normalausführung wird nur auf Wunsch nicht entschärft.


    Geschichte am Rande: testen des Testers: eine Finne mit einer Lage 50g/qm UD-Gelege ( ein Hauch von nichts ) weniger auf einer Seite gebaut - für mich nie spürbar - "Heh, was ist mit der Finne, fährt auf einer Seite anders"...




    Farben




    damit mir nicht langweilig wird, machen aber auch nicht langsamer;-). Weißer Kopf erleichert das, Dank Cobra, meist unabdingbare Einpassen.




    Die von Slaughthammer angesprochene Testfinne hat die Prototypenphase übrigens nicht überlebt. Auch Pros wollen mit möglichst viel Kontrolle unterwegs sein. Jetzt wurde ein schöner Kompromiss aus Kontrolle und Speed gefunden.




    Schönes WE


    Richard

  • Ich habe kein Problem mit einer Grundsatzdiskussion und würde mich darüber freuen. :D
    Problem: Es geht ja niemand mit... ;)

  • Freeride sicher. Aber machen wir uns jetzt auch nichts vor: Die allermeisten Käufer von Slalommaterial nutzen es ja zum Freeriden. Passt also...