Finnen Empfehlung Fanatic Shark 135 LTD

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  • Hallo zusammen.
    Habe schon viel gesucht und gelesen, aber noch nicht die passende Info gefunden.
    Ich suche für mein 135er Shark eine neue Finne.
    Die Originale 48er fährt irgendwie komisch, weswegen ich meistens mit meiner 360er lessacher duo cut Weedfinne fahre.
    Ich wiege ca. 92kg und fahre Segel von 6,4 bis 8,2 auf dem Board.
    Jetzt meine Frage: welche Finne passt besser, die 42er duo cut freeride oder die 45er?


    Grüße Alex



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  • Danke schon mal für die Antwort


    Du könntest eine 40er Rake 30° probieren.Die ist schräg gemessen 50cm lang. Wolfgang


    Ist das denn auch ne Freeride Finne? Und gibts die auch für Power Box?
    50 cm ist aber auch nen ganz schöner Oschi ;-)


    Vom Gefühl her ist die Originale G10 Finne zu weich. Deswegen hoffte ich mit einer Carbon Finne auch etwas kürzeres fahren zu können.


    Grüße

  • Hi Aleksandros,
    damit wir da einen brauchbaren Tipp geben können müssten wir erstmal wissen, für welche Segelgröße suchst du eine Finne, welches Revier und vor allem für welche Könnensstufe und jeweils bei welchem Wind fährst Du die Segelgrößen?


    Wenn du Segel von 6,4-8,2 angibst, brauchst du dafür auch mindestens 2-4 finnen dafür.


    Beim 6,4er z.b. stets unter 40cm, bei 8,2er würde ich sogar zwischen 42 und 55cm variieren.
    Es ist stark davon abhängig wie Du die Finnen belastet.


    Beispiel, fährst Du dein 8,2er bei drei bft. nimm eine angleitstarke 55er mit wenig Rake (dickem Profil im vorderen Drittel), fährst du es bei 4-5 bft. nimm eine Raceflosse mit 42 cm (schlankes Profil und max. Tiefe bei ca. 40-45 %).


    Genauso beim 6,4er, bei Flachwasser nimm eine steile 36er Blade wenns kachelt (36 geschuldet deinem voluminösen Board, sonst kleiner, dünn und leichtem Rake) und eine 39er wenns eher zu klein ist, du aber nicht umriggen willst (mit mehr Profil und wenig Rake).


    Mit nur einer Flosse deckst Du das nie einwandfrei ab.


    Und nicht immer ist etwas mehr Flex in der Finne wirklich schlecht. Ich glaub kaum, dass du mit einer knochenharten und riesigen Carbonflosse bei Kabbel oder Dünung wirklich Spaß haben wirst, weil Du die Leistung nicht aufs Wasser bringst.


    jj

  • Hallo Aleksandros,
    da ich auch mal so angefangen habe und ein ähnliches Setup habe auf meinem 130er breeze, hier mal meine Empfehlung.
    Nimm erstmal eine steile gscheite Winnheller, oder Lessacher Carbon Finne. Mit der kannst auch richtig Druck geben, auch mal zuviel. Ich habe für mein 8,2er Segel eine 43er LWS 6 von Lars (für dein board dann evtl 1-2 cm größer). Größer macht auf diesem board wenig Sinn (habe es ausprobiert). Mit der fahre ich auch noch bei mehr Wind mein 6,7er Segel. Nimmt der Wind mehr zu, gehe ich auf eine 37er G10 Select. Bei noch mehr Wind und wenn kein kleineres board vorhanden, mit der selben Finne ein 5,5er Segel. Sollte etwas mehr Welle hinzukommen, dann habe ich auch noch eine 34er MFC freewave Finne, mit der es dann allerdings keinen großen Spaß mehr macht. Nur noch zur Not, weil zuschauen noch weniger Spaß macht ;)
    Noch ein Tipp.
    Wenn du eine Seegras Finne gewohnt bist, dann solltest deinen board Trimm mit umstellen. Mastfuß und Schlaufen evtl. weiter nach vorne. Meine Schlaufen bin ich Anfangs ganz vorne und innen gefahren, ist einfach besser zum Einfahren und Gewöhnung an board, Finne und Manöver.


    Gruß und viel Spaß...

  • Meistens fahre ich auf dem 135er mein 8,2er Hellcat und ein 7,5er Severne Focus. Los gehts so ab 12-14kn. Wenn es dann mit meinem 6,4er zuviel wird nehme ich meinen 106er Freewave, was mir dann deutlich mehr Spass macht. Heißt ich brauche in erster Linie ein Finne für das 8,2er.
    das was "Surfsüchtiger" schreibt mit der 43er Finne hört sich Interessant an. Druck gebe ich mit dem Segel nämlich gerne :-).
    Reviere sind Ostsee, Mittelmeer und auch mal der heimische See. Aber wie gesagt, ab 5 Bft nehme ich eh ein kleiners Brett...


    Danke schonmal für die Hilfestellung....


    Grüße Alex

  • [quote='Surfsüchtiger','http://surf-forum.com/forum/thread/?postID=162299#post162299']Noch ein Tipp.
    Wenn du eine Seegras Finne gewohnt bist, dann solltest deinen board Trimm mit umstellen. Mastfuß und Schlaufen evtl. weiter nach vorne. Meine Schlaufen bin ich Anfangs ganz vorne und innen gefahren, ist einfach besser zum Einfahren und Gewöhnung an board, Finne und Manöver.QUOTE]


    Sorry, aber ich glaube den Tipp hätte ich mir sparen können. Habe eben gesehen, dass du ja schon einige boards hast und annehme, dass du den 135er shark nicht allzu lange fährst bei mehr wind :D

  • Klar, wenn er 500 € für drei Finnen als Budget übrig hat...eine gute Wahl.


    ???.. eine Carbon Finne reicht doch, vielleicht sogar günstig gebraucht. Den Rest hat er ja durch seine kleineren boards abgedeckt, oder eine günstigere G10 Finne noch dazu.
    Selbst neu kosten die 3 keine 500,- !!

  • Hm, also ich glaub kaum, dass er eine Powerboxversion der LWS 6 oder 8 gebraucht bekommt. Die bekommt man höchstens mit Tuttle-Box gebraucht, da kein Hobby-Surfer (die meisten Freerider haben eben noch Powerbox) bereit ist für ein Board das als Auslaufmodell 500-1000 Euro gekostet hat nochmal 250-400 für eine Finne auszugeben (da waren meine 500 Euro für drei noch tiefgestapelt):
    http://new.winheller-prototypes.com/?product_category=slalom
    oder etwas billiger:
    http://new.winheller-prototype…ategory=slalom-strongwind


    Und ich bin trotzdem der Ansicht eine Finne für eine Segelrange von 6,4-8,2 ist faktisch nicht drin. Wenn sowas annähernd gehen soll, dann vielleicht mit einer Lessacher, aber nicht mit einer derartigen highend Finne, die von Profis in 1-2 cm Längenabstufung eingesetzt werden.


    Meine Meinung, es gibt zig super gebraucht Finnen ohne große Namen drauf zu absolut vernünftigen Preisen. Da würde ich mir lieber zwei bis drei Finnen holen und passend zum Wind abstufen. Macht sicher mehr Spaß.

  • Hm, also ich glaub kaum, dass er eine Powerboxversion der LWS 6 oder 8 gebraucht bekommt. Die bekommt man höchstens mit Tuttle-Box gebraucht, da kein Hobby-Surfer (die meisten Freerider haben eben noch Powerbox) bereit ist für ein Board das als Auslaufmodell 500-1000 Euro gekostet hat nochmal 250-400 für eine Finne auszugeben (da waren meine 500 Euro für drei noch tiefgestapelt):
    http://new.winheller-prototypes.com/?product_category=slalom
    oder etwas billiger:
    http://new.winheller-prototype…ategory=slalom-strongwind


    Und ich bin trotzdem der Ansicht eine Finne für eine Segelrange von 6,4-8,2 ist faktisch nicht drin. Wenn sowas annähernd gehen soll, dann vielleicht mit einer Lessacher, aber nicht mit einer derartigen highend Finne, die von Profis in 1-2 cm Längenabstufung eingesetzt werden.


    Meine Meinung, es gibt zig super gebraucht Finnen ohne große Namen drauf zu absolut vernünftigen Preisen. Da würde ich mir lieber zwei bis drei Finnen holen und passend zum Wind abstufen. Macht sicher mehr Spaß.


    Da hast natürlich Recht. Eine high end finne für 400,- würde ich da auch nicht reinschrauben. Ich hatte noch eine der letzten LWS 6 für 150,- erwischt. Und das Teil fährt sich einfach genial, eben auch in meinem freeride board !


    Und ich bin immer noch der Meinung, dass eine gut auf Länge abgestimmte Carbon Finne, eine Segelrange von ca. 6,5 - 8 qm für Freizeitsurfer gut abdeckt. Aber je nach Finne würde ich nicht mehr wie 150-200,- ausgeben wollen. Und als Abstufung nach unten muss es ja keine Carbon Finne mehr sein.


    @Alex... lass uns wissen, was es geworden ist :)

  • Moin,


    ich habe zwar keine Ahnung von Finnen, aber der Shark ist ja ein Freerider. Ich würde mir dafür eher keine reine Slalomfinne kaufen.
    Ich finde auch Finnenempfehlungen um oder größer als 50cm zweifelhaft für einen Freerider mit gerade mal 73cm Breite.


    Als Vergleich, ich hatte ein Slalomboard mit 76iger Breite und habe darauf eine 50iger Select SRX Finne mit dem 9,6er kombiniert. Das fand ich persönlich (bei 85kg+) schon relativ groß, aber ich bin so große Finnen auch nicht gewohnt.


    In den Tests wird ja auch immer bestätigt, dass die Serienfinne vom Shark rel. groß ist.


    Ich würde mir eine größere Finne für wirkliche Angleitbedingungen kaufen und eine etwas kleinere für den Komfortbereich, gebraucht.
    Alternativ könnte ich mir vorstellen wäre eine einzige Freerace-Carbonfinne interessant z.B. von Winheller:


    http://new.winheller-prototype…product_category=freerace


    Die würde ich ideal passend zum 8,2er bestellen. Für das kleinere Segel würd ich eine gebrauchte um 36cm nehmen, vielleicht max. 40cm. Da ist Modell und Marke rel. egal, denn du fhrst die Kombi ja kaum wenn du eh auf den Freewave wechselst. Die 36iger würde auch als Singleoption für dne Freewave passen. Ich habe z.B. eine MFC G10 Finne in der Größe 38cm die recht gut funktioniert.


    Allgemein hatte ich letztes Jahr das erste mal eine echte 'handgefertigte' Carbonfinne. Selbst für meine Freemove und Manövervorlieben war schnell feststellbar das das Teil wesentlich besser funktioniert als die Serienfinne gleicher/ähnlicher Bauform.


    Die serienmässigen Lessacherfinnen sind übrigens aus G10 mit Carbonlook aussenrum.


    Grüße
    teenie

  • Vielen Dank erstmal für die vielen Ratschläge.


    200€ für ne Finne muss ich jetzt nicht unbedingt ausgeben.
    Im Moment tendiere ich zu einer Lessacher Freeride Duo Cut 420 Carbon. Bei Dailydose bietet gerade jemand eine 450er an, das wäre evtl. eine alternative.
    Wie gesagt, mit meiner Lessacher Duoweed 360 bin ich voll zufrieden. Die nimmt jede Mege Druck auf und Spin Outs kennt sie nicht. Ähnliches verspreche ich mir von der Freeride Duo Cut mit dem Vorteil der besseren Manövereigenschaft.


    Mal sehen was draus wird. Noch ist ja Winter und genug Zeit was passendes zu besorgen....

  • Hallo Zusammen.
    Vielen Dank für die Tipps und Angebote. Habe mir jetzt erstmal ne gebrauchte Lessacher Duo Cut 450 Carbon gekauft. Ich hoffe das ich das ganze dann Ostern in Leucate testen kann.
    Ich werde dann berichten....


    Grüße Alex