Brauche Rat …. Welches Segel >8,5qm ?

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  • Moin,


    nachdem der Wiedereinstieg nach 15 Jahren gut geklappt hat, bin ich jetzt (mit der Tochter) mit einer Vegas Twin Fin 146ltr (Tochter) und einem Tabou Rocket Ltd 135ltr (ich) unterwegs.


    Segel dazu sind (für die Kleine) ein Ascan Jugendrigg 4,0, ich fahre auf einem 460-er Gun Energy 35% (IMCS 25) ein Gun Ride mit 6,5qm und ein RRD Fire mit 7,5qm. Nun hat sich herausgestellt, dass die 7,5qm bei oft im Sommer herrschenden schwachen 3 Bft oft doch zu wenig sind und ich neidisch auf die Surfer schaue, die mit größeren Segeln noch gleiten.


    Idealerweise würde ich natürlich mit einer entsprechenden Verlängerung den 460-er Mast weiter fahren, weiß aber nicht, ob das geht. Die meisten Segel mit mehr als 8,5qm sind mit einem 490-er Mast und IMCS 29 angegeben. Die Kröte mit dem 490er Mast muss ich wohl schlucken, aber eine längere Gabel will ich nicht auch noch kaufen (müssen).


    Rausgesucht habe ich mir mal folgende Camber-Segel:


    Gun GS-R 2013 8,7qm
    North S-Type 2014 8,4 (leider noch sehr teuer!)
    Gaastra Phantom 2013 8,5qm (das ginge noch mit dem 460-er Mast!)
    Gaastra Phantom 2013 9,2 qm
    Neil Pryde H2 Racing 2013 8,7qm


    Folgende Fragen:


    1.) Ist der Sprung von 7,5 auf 8,5 zu klein und lieber doch mind. 8,7 oder sogar 9,2qm nehmen?!?


    2.) Welches würdet ihr mir empfehlen - wir fahren meist Veluwemeer oder Großes Meer - also Flachwasser. Meine Daten sind 180 bei 85kg.


    3.) Außerdem möchte ich meiner Tochter (14J/160/45kg) nach dem Ascan noch ein größeres Segel kaufen, mir schwebt so 5-5,2qm vor. Dann kann sie bei weniger Wind auch noch Spaß haben und ich kann ggf. das Segel bei zu viel Wind für das 6,5er nehmen. Das Segel sollte aber für sie leicht im Handling sein … kennt jemand das F2 Concept Freestyle ? Das gibt's für 170 Euro neu … kann man damit so viel verkehrt machen ??


    Danke und Gruß
    Dirk

  • Was hast du denn für einen 460er Mast? Wenn es kein Gaastra ist, kannst du das Phantom eh vergessen. Du musst auf die Biegekurve achten. Ansonsten würde ich sagen, dass du ruhig ein Segel um die 9qm nehmen kannst, um eine sinnvolle Abstufung zum 7.5er zu haben und bei 3bft ins Gleiten zu kommen. Allerdings ist dein Rocket 135 für ein solches Segel zu klein.

  • Hallo,


    die von dir ausgesuchten Segel, passen alle nicht so wirklich auf deinen vorhandenen 460er Gun Energy C35. Du solltest also gleich den passenden 490er Mast mitkaufen.


    Ich fahre selber folgende Abstufung und bin sehr zufrieden: Challenger Fluido T3 6,6 / 7,8 / 9,2


    1,5qm² Abstufungen ist bei den heutigen modernen Segeln garkein Problem mehr. Wichtig ist allerdings, dass der Mast zu 100% auf das Segel passt. Gaastra hat ein Hardtop, NP ein Flextop und North und Gun haben CC. Bei den Segel würde ich dir Masten von min. 75% Carbon empfehlen.


    Am besten mal zum TelStar gehen und nach Test oder Gebrauchtmaterial schauen. Ansonsten findest du am Strand Horst auch immer wieder Leute die ihr Material verkaufen. Vorallen jetzt, wo die 2015er kommen


    Gruß TobSen

  • Danke, dann lasse ich Gaastra und NP aus den Überlegungen raus.


    Schon schwierig :-)


    Ich möchte schon bei einer Biegekurve bleiben und bin jetzt eigentlich bei Gun Salis hängengeblieben, da das Preis-Leistungsverhältnis da auch passt, denke ich. Vielleicht ist ein Segel über 9qm in der Tat zu groß für das Rocket, also schwanke ich jetzt zwischen dem 2013-er GS-R mit 8,7 oder den 2014-ern Sunray oder Vector, jeweils in 8,6. Beim Sunray ist eine Baumlänge von 230 angegeben, beim GS-R eine von 227cm. Mein längster Gabelbaum ist 180-230 - das sollte dann passen. Beim Vector müsste ich dann auch noch eine neue Gabel kaufen - das wollte ich eigentlich vermeiden. Wenn 230 angegeben sind, kann man sich darauf verlassen?!?


    Da das Sunray in den Tests als Frühgleiter gerade im unteren Windbereich sehr gut wegkommt, tendiere im Moment ich zu diesem Segel. Das GS-R als reine Rennmaschine ist für mich als Gelegenheitssurfer vielleicht auch gar nicht so das Richtige.


    Was passiert denn, wenn man dazu einen 490er Mast mit nur 35% Carbon nimmt? Biegekurve und IMCS sind doch gleich, nur das Gewicht ändert sich, oder? Nochmal on top 350 Euro für einen 75%-Carbon-Mast ist schon heftig und übersteigt eigentlich vorerst noch das Budget.

  • Du hast recht, ein GSR scheint mir auf deine Anforderungen eher nicht zu passen. Es ist auf dem Einsatz im oberen Windbereich optimiert und auf 100%-Carbon-Masten zugeschnitten. Mit 35%-Mast verliert es in diesem Bereich enorm an Einsatzbereich und Geschwindigkeitspotential. Schau dir mal in einem Video an, wie das Segel und der Mast bei hohem Winddruck und hoher Fahrgeschwindigkeit flexen und arbeiten. Dann bekommst du einen Eindruck, warum eine hohe Rückstellgeschwindigkeit für diese Segel so bedeutsam sind. Ich bin gar nicht sicher, dass du mit diesem Segel im Vergleich zu deinem 7,5er früher ins Gleiten kommen würdest; der Windeinsatzbereich könnte ziemlich gleich sein.


    Im Abgleiten und unteren Windbereich dürfte das Sunray deutliche Vorteile für dich haben. Wenn es irgendwie geht, würde ich einen Mast mit 75% Carbon nehmen. In der 490er Länge deutlich leichter und bei großen Segeln wirkt sich der Carbon-Anteil im Fahrverhalten schon merklich positiv aus.

  • GS-R ist halt ein reines Slalom Segel. Nicht optimal aufm Rocket.
    Bei Gun würde ich nach Sunnray schauen. Weitere passende Segel (mit Camber) wären z.b. Sailloft Traction, Severne Turbo, P7 AC-K
    Allerdings gibt es auch gut 8.0m2 Alternativen ohne Camber, die früh losgehen, z.b. P7 AC-X, Severne NCX, Sailloft Cross.

  • Jo, danke. Habe inzwischen auch CC Carbonmasten mit 75% von Al Winner gefunden, die werden für 189 Euro angeboten.
    Kann man die nehmen oder taugen die nichts ?


    http://www.windsurfshop24.com/…s-Mast-C-75-490cm-IMCS-28

  • Zu der Gabel: Wenn es eine Alu Gabel ist, solltest du grob gesagt auf die letzten 15cm Auszug verzichten. Wieviel genau hängt von der Gabel ab. Einige funktionieren weit ausgezogen noch besser als andere. Deutlich weicher werden alle, auch wenn es 1-2 geben mag, die auch voll ausgezogen noch funktionieren.
    Bei den Masten würde ich darauf verzichten eine unbekannte Marke zu kaufen. Wenn du ein Gun Segel kaufst, ist ein 75% Gun Mast sehr zu empfehlen und teuer sind die Masten bei Gun auch nicht (315 nicht 350). Gerade bei Cambersegeln sollte der Mast schon ziemlich genau passen. Das heißt natürlich nicht, dass es der originale sein muss, aber schon, dass man wenn man einen anderen probiert ziemlich auf die Nase fallen kann. Der Gewichtsunterschied ist bei einem so langen Mast nicht zu unterschätzen und die Reaktionsgeschwindigkeit kann man nicht komplett unterschlagen. Hinzu kommt, dass bei den billigsten Masten häufig der Preis nur durch einen geringen Ausschuss erzielt werden kann, sprich die Streuung in der Biegekurve ist teilweise enorm.
    Du kannst auch diesen Sommer noch auf das große Segel verzichten (ist ja eh bald Herbst und dann gibts auch wieder Wind) und dann bei der nächsten Gun Aktion ein komplettes Rigg kaufen. Die haben glaube ich einmal im Jahr so eine Aktion, wo du sparst, wenn du zu einem Segel einen Mast kaufst und dann nochmal zusätzlichen Rabatt bekommst, wenn du auch noch eine Gabel dazu nimmst. Das müsste eigentlich mit dem Abverkauf der 2014er Segel zusammenfallen bei dem du alleine für das Segel schon 60-70€ Rabatt bekommst.

  • Um bei 10Knoten ins rutschen zu kommen, ist auch noch eine schöne 48er SL Finne notwendig. Ist das Veluwemeer überhaupt einen halben Meter tief ? Dirk, mit einer Seegrasfinne kannste das alles vergessen. :tongue:


    grüße rolf


    Nein, das Veluwemeer ist an vielen Stellen nicht mal 50 cm tief und auch noch mit Seegras verseucht.:bonk:


    Trotzdem sind da viele Surfer auch schon bei 10 kn am Gleiten, wie machen die das bloß???:confused:


    Gibt es da in Strand Horst oder bei Telstar einen Spezialisten, den man mal fragen kann und der einem auch mal ne Testfinne zum ausprobieren gibt???:D



    Fragen über Fragen meint


    Dr. Spin Out

  • Oh je … ich habe in der Tat unter dem Rocket eine Seegrasfinne :-)


    Allerdings ist da ja auch noch die Vegas, die hat zwei 28-Finnen, und damit ging es am Großen Meer mit einem 10-er-Segel bei knapp 3 Bft ganz gut. Ich hatte das Board dort jemanden für eine Runde überlassen. Daher habe ich gedacht, ich kaufe mir einfach auch ein größeres Segel. Vielleicht aber zu einfach gedacht - ich brauche wohl tatsächlich Segel, Mast und Gabel. Daher mag es in der Tat besser sein, einfach noch zu warten und dann zu sehen, ob es Aktionsangebote gibt. Oder von Zeit zu Zeit mal stöbern, ob jemand vielleicht gebraucht ein komplettes Rigg verkauft.


    Aber ich hatte ja am Anfang noch eine andere Frage gestellt - bzgl. meiner Tochter. Die fährt jetzt mit dem 4er Ascan Jugendrigg und schreit bei lauem Wind nach einem größeren Segel. Da ich hier nicht so viel investieren will, habe ich an das F2 Concept Freestyle gedacht, das keine 180 Euro kostet:


    Größe ca 5,2 qm
    Vorliek ca 430 (+/- 1 cm)
    Gabelbaum ca 176 (+/- 1 cm)


    Dazu könnte ich hier um die Ecke einen gebrauchten Naish-Mast mit 35% in 400 oder 430 bekommen, passende Gabel ist da. Allerdings kann ich nirgendwo finden, welche Biegekurve das Segel braucht, aber ich gehe mal von CC aus. F2 empfiehlt jedoch einen 400-er Mast mit 30er Verlängerung … kann ich da nicht gleich den 430-er Mast nehmen und mir das Gewicht der Verlängerung sparen?


    Idee ist, für sie ein günstiges und handlingfreundliches Segel in etwas größer zu haben, das ich dann bei mehr Wind ggf. auch mal einsetzen könnte. Oder ist das wieder zu einfach gedacht ??

  • Moin Dirk,


    schau mal hier: http://www.surf-forum.com/show…-Freeride-Segel-neuwertig


    Das Segel ist sehr leicht, passt perfekt auf einen 400er oder 430er CC-Mast, ist einfach auf zu riggen und zu trimmen und hat eine mädchenfreundliche Farbe...:D!


    Durch den relativ kurzen Mast und die superkurze Gabelbaumlänge wäre es für deine Tochter als nächstgrößeres Segel und für dich als Segel für stärkeren Wind mit Sicherheit eine Alternative!!


    Gruß, Jürgen

  • Das F2 Segel ist sicherlich ok für die Tochter bei 3 bft, als Starkwindsegel für Erwachsene hätte ich da so meine Bedenken.


    Eine sehr preiswerte Alternative könnte ein Vandal-Segel von 2011-2012 sein, die werden auch für ca. 200,- verkauft. Da hat man schon eine wirklich gute Qualität und braucht sich über den Mast keine Gedanken zu machen. Original Gaastra-Mast aus dem gleichen Jahrgang passt für "Erwachsene" Windstärke. Für die Tochter passt jeder schwarze, gelbe, grüne oder sonstwie Mast, wenn er nur die richtige Länge hat. Bei 3 bft ist die Mastbiegekurve völlig egal und bei mehr Wind kann es die Tochter doch nicht mehr halten. Oder original Gaastra, was wäre damit:http://www.surfkeppler.de/Gaastra-Pure-2012


    Sorry iwi44, aber 5er Segel mit 151 cm Gabelbaum hat man damals vor 25 Jahren auch schon mal gebaut und ganz schnell wieder gelassen. Ist bei unseren ungleichmäßigen Windverhältnissen nicht wirklich lustig und für Anfänger sowieso nicht!!!

  • Moin Dirk,


    Wenn du ein Cambersegel nutzen willst, benutze dafür auf keinen Fall den C35 Gun Mast. Ich habe in genau dieser Konstellation schon mehrere Masten direkt am unteren Camber brechen gesehen. Man zieht ja auch keine 135er Asphalttrennscheiben aufn Ferrari drauf.


    Ferner solltest du, wenn du gerade wieder einsteigst, nicht sofort ein GS-R oder Vector kaufen, ohne so ein Segel mal selber in der hand gehabt zu haben. Die sind im Handling schon etwas speziell, auch beim Riggen muss man ein paar Sachen beachten, und es ist nicht immer alles Plug&Play.


    Gruß, Onno

  • Also, auf jeden Fall mal danke für das Angebot und die Tipps - ich habe das Thema Mast vorher gar nicht so ernst genommen. Früher war ein Mast halt ein Mast und gerne auch aus Epoxy. Aber wenn man euch zuhört und auch google mal bemüht, stellt man fest, dass sich die Zeiten auch hier geändert haben und ein höherer Carbonanteil im Mast wohl nicht nur den persönlichen Qualitätsanspruch befriedigt, sondern in der Tat eine sinnvolle Investition darstellt, wenn man denn auch bei mehr und insbesondere böigem Wind unterwegs sein will.


    Wohingegen die Biegekurve anscheinend eher eine Glaubensfrage und gar nicht so elementar wichtig ist. Früher ein großes Thema bei Windsurf-Masten, aber heute eher zu einer Marginalie geworden, denn im Interesse einer großen Kompatibilität der Masten …. hat sich heute die so genannte Constant Curve (CC) Biegekurve durchgesetzt. Obwohl Constant Curve zu einem Standard geworden ist, gibt es dennoch minimale Unterschiede zwischen den Herstellern, was die Biegekurve angeht. Bekannt ist beispielsweise von North Sails, Gun Sails und Neilpryde, dass deren Constant Curve Masten einen Tick in Richtung Flex Top neigen. Prinzipiell machen diese Mast-Unterschiede aber nur Nuancen für das "Stehen" eines Segels aus und holen nur für den Profi erkennbar das letzte Quentchen Leistung aus dem Segel heraus.


    Idealerweise entscheidet man sich wohl für einen Hersteller und kombiniert Mast und Segel. Leider spielt aber (zumindest für mich) auch der Geldbeutel eine Rolle und ob letztendlich eine leicht falsche Biegekurve für mich als Durchschnittssurfer überhaupt spürbar ist, bleibt fraglich.


    Ich werde also auf jeden Fall nun nach CC-Masten mit mind. 60-75% Carbon greifen und hier bei Gelegenheit entsprechend aufstocken. Nützt ja nun auch nichts, 100 Euro zu sparen und sich dann zu ärgern. Also warte ich mit dem großen Segel wohl auch auf Herbst/Winteraktionen und fange mit der Erweiterung eines kleineren Segels an, macht für uns beide erst einmal mehr Sinn, denke ich. Auch wenn man bedenkt, dass der Herbst mit eher mehr Wind vor der Tür steht.


    Bei Keppler lohnt sich in der Tat, mal nach den alten Baujahren 2011/2012 zu schauen. Das vorgeschlagene Pure ist zwar nicht mehr verfügbar, aber z.B. ein North Ice für 239 oder ein Gaastra IQ für 189 Euro scheinen mir ebenfalls beide gute Allrounder.


    Habe wieder einiges dazugelernt - danke !

  • Hallo DiNiNe,


    wenn jemand erzählt, das die Biegekurve nur geringen Einfluss auf ein Segel hat solltest du das auf keinen Fall glauben. Ein ungünstiger Mast kann durchaus zu einer Menge Frust führen.


    Zu Deinem Plan ein 8,5-er zu holen. Damit wirst Du sicher nicht den gewünschten Erfolg haben, bei 3 Windstärken ins gleiten zu kommen. Zur Größe ist meine Empfehlung min 9,5qm.
    Wenn du die Möglichkeit zu testen hast, dann solltest du die nutzen.


    Gesendet vom Teflon

  • In der Tat … ich habe gerade noch weiter "geforscht" und finde nun die komplett andere Aussage, dass ein höherer Carbonanteil zwar Vorteile im Handling und der Agilität bringen, aber im Vergleich zu niedrigerem Carbonanteil des gleichen Herstellers kaum spürbare Leistungsunterschiede herausgefahren werden können …


    Insgesamt habe ich - glaube ich - herauslesen zu können, dass man lieber einen günstigen Originalmast mit weniger Carbon nimmt als einen teuren Fremdmast mit viel Carbon. Biegekurve ist also doch wichtiger als Carbonanteil … ?!? Langsam kommt Frust auf, was man denn nun glauben/machen soll.


    Wie auch immer, North und Gun sind wohl ganz gut kombinierbar (und mein 7,5er RRD Fire macht sich auch gut auf meinem CC35 Gun Mast), Gaastra mit North oder Gun jedoch zum Beispiel gar nicht. Halte ich mich mal daran und nehme dazu zumindest einen mittleren Carbonanteil, dann wird es schon passen. Hoffentlich :-)

  • moderne segel funktionieren NUR, wenn die biegelinke vom Mast zum Segel paß !!
    ist der Mast nicht passend kann es bewirken, das
    schlechter angleiten
    das Segel früher schon unfahrbar wird
    wesentlich weniger Vortrieb erzeugt
    usw usf


    mit dem passenden Mast kannst ein und das selbe Segel über einen größeren windbereich gut & kontrolliert fahren (bei höherem carbonanteil ist das Segel auch schneller (rückstellgeschwindigkeit) wieder im ursprungszustand, also auch dann wieder besser & länger kontrollierbar)


    ein richtig gutes Segel mit nicht passendem Mast ist schlechter als nen schlechtes Segel, welches dann aber einen passenden Mast hat !!


    du musst nicht unbedingt den Mast vom gleichen Hersteller wie das Segel nehmen, sondern kannst auch auf fremdherstellern zurückgreifen, wenn die biegekurve paßt !
    ärgerlich zudem, das die Hersteller teilweise die biegekurve verändern, also ein 3 Jahre älterer Mast dann doch nicht zu einem aktuellen Segel paßt (natürlich auch umgekehrt)


    bis zu 75% carbonanteil kannst du noch Vorteile spüren, darüber als freizeitfahrer nicht mehr, wobei oftmals die 100% Masten gebraucht günstiger als neue 75% sind