RRD Firemove 140 / Lorch Bird 149 etc.

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  • Hallo zusammen
    Eine Neuanschaffung steht ins Haus, und ich bin mir noch oder wieder nicht ganz schlüssig!
    Ich möchte möglichst früh gleiten (100+ KG) und habe diese beiden Bretter jetzt näher ins Auge gefasst!
    Etwas sportliches Fahrgefühl soll auch nicht zu kurz kommen, deshalb will ich nicht unbedingt größer!
    Lt. einigen Tests soll der Firemove ja ein ausgesprochener Frühgleiter zu sein. Finde das Konzept interessant, wenn auch komisch mit der extremen Breite. Der Lorch soll auch früh gehen, wie auch schon einige hier geschrieben haben.
    Jetzt habe ich aber den Freeride Test 130 in der vorletzten Surf gelesen, und da ist der RRD nicht der Frühgleiter / Durchgleiter lt. der Testergebnisse! In anderen Tests (z.B. WJB) war er dann wieder ein Frühgleiter! Bin jetzt irgendwie total verwirrt.
    Fährt jemand das Board, und kann mir was dazu sagen?


    Viele Grüße
    schmiddy


  • Moin Schmiddy,
    der RRD hat im Test nur 120 l den willst ja wohl nicht mit dem 140 l RRD vergleichen :bonk:
    Dein Kumpel fährt doch den 140 l Firemove, teste den doch erst mal. Ich habe ihn schon damit fahren gesehen. Und was ich da gesehen habe sah sehr überzeugend aus. Der ist damit super gefahren. Angleiten sah top aus und der Speed sah noch besser aus besonders als die Böen auffrischten.
    Ich schätze der Lorch Bird 142 wird vielleicht einen Tick früher angleiten wegen der Boardlänge aber im Speed wird er wohl nicht schneller als der RRD sein. Meine Meinung. ;)
    Gruß Didi:D

  • Hey Didi
    vielleicht ist hier ja jemand, der beide Bretter kennt!
    Ja, ich muss den Firemove mal testen. Mich hat der Freeride Test in der Surf verwirrt! Da soll sogar der Breeze 130 besser angleiten. Wenn dem wirklich so ist, würde ich eventuell sogar wieder zu 140 Breeze greifen. Ja, die haben in dem Test den 120L Move mit anderen Freeridern in 130L verglichen. Vielleicht hätte der Move mit 130 L bessere Ergebnisse in diesem für mich an erster Stelle stehenden Bereich bekommen.


    Vielleicht hat ja noch jemand ne Meinung dazu!


    Danke und viele Grüße
    schmiddy

  • Hey Didi
    vielleicht ist hier ja jemand, der beide Bretter kennt!
    Ja, ich muss den Firemove mal testen. Mich hat der Freeride Test in der Surf verwirrt! Da soll sogar der Breeze 130 besser angleiten. Wenn dem wirklich so ist, würde ich eventuell sogar wieder zu 140 Breeze greifen. Ja, die haben in dem Test den 120L Move mit anderen Freeridern in 130L verglichen. Vielleicht hätte der Move mit 130 L bessere Ergebnisse in diesem für mich an erster Stelle stehenden Bereich bekommen.


    Vielleicht hat ja noch jemand ne Meinung dazu!


    Danke und viele Grüße
    schmiddy


    Hi Schmiddy,
    vielleicht sehen wir uns ja mal an unserem Teich wenn Wind ist, dann kannst du ja meinen 142 Lorch Breeze auch testen.
    Ich würde an deiner Stelle aber den Bird 142 nehmen den fährt bei uns keiner am See ist mal was anderes, wenn der nix für Dich ist kannst du den doch locker bei uns im Verein verticken oder im Verleih geben.


    Gruß Didi;)

  • Hallo Schmiddy,


    wiege selbst 90kg und benutze als Leicht-/Mittelwindbrett einen BreezeM (2.70/.72/148L). Als Leichtwindsegel kommt ein 9.8m2 Segel zum Einsatz.
    Das schöne an den Lorch Shapes, insbesondere an den älteren, finde ich ist, dass sie nicht viel schlechter ins Gleiten kommen als die mittlerweile eher kurzen/breiten shapes aber dann bei gutem Gleitwind (5Bft.) auch bei unruhigerer Wasseroberfläche schön ruhig und kontrollierbar bleiben. Ein bisschen "Wedeln" und auch kleine "Hüpferli" inbegriffen.
    Die fehlende Angleitautomatik breiterer Bretter muss halt im unteren Windbereich mit einer aktiveren Fahrweise begegnet werden. Wenn dann der Hobel rutscht heißt es Genuß pur ...


    Habe einen Kollegen, der ebenfalls 100+ kg wiegt, der eher ein Gelegenheitssurfer ist. Meine 148L auf dem Lorch sind ihm dann ein Tick zu wenig, er hat aber auch nicht den Ehrgeiz noch bei Hack zu fahren.
    Für Ihn wären dann vielleicht ein Bird 164 oder ein älterer Shark (vor 2010) mit 160/165 sicherlich die bessere Option.


    Also bleibt nur Ausprobieren.


    Viel Glück bei der Suche


    Sunzi

  • Das Firemove kommt, meiner Meinung nach, der eierlegenden Wollmilchsau sehr nahe.
    Wir waren im April mit insgesamt 3 Firemove an der Krombach. 110, 120 und 130 jeweils als LTD.
    Der schwerste von uns fährt mit ca. 100 Kg das 130iger. Er ist dieses Jahr von einem 2008er oder 2009er
    Tabou Rocket 145 auf das 130iger Firemove umgestiegen. Er hat das Mehrvolumen des Tabou nicht vermisst.
    Er fährt das Brett mit 6.5er Sailloft SL, 8.0er Sailloft Mission, 8.5er Gaastra GTX und auch schon 9.5er Sailloft Traction.
    Es gleitet gut an und der Rest passt auch. Wenn man mal zu weit vorne steht, reagiert es sehr gutmütig.
    Dümpeln ist also auch kein Problem.
    Ich selbst bin mit 72 Kg von einem 130iger Naish Freewide auf das 110er Firemove LTD umgestiegen.
    Meiner Meinung und meinem Empfinden nach geht das Firemove früher los.
    Ich denke das Firemove wird wohl um einiges spritziger und sportlicher sein als das Bird.
    Bin das Bird allerdings noch nie gefahren.

  • Hi Schmiddy,
    vielleicht sehen wir uns ja mal an unserem Teich wenn Wind ist, dann kannst du ja meinen 142 Lorch Breeze auch testen.
    Ich würde an deiner Stelle aber den Bird 142 nehmen den fährt bei uns keiner am See ist mal was anderes, wenn der nix für Dich ist kannst du den doch locker bei uns im Verein verticken oder im Verleih geben.


    Gruß Didi;)


    Es gibt keinen Bird 142, aber den Breeze in der Größe (ausserdem in 120l und 130l). Den Bird gibt es in 139, 149l, 164l und 179l.


    Der Unterschied zwischen beiden ist eigentlich recht einfach erklärt:


    Bird -> Frühgleiten um jeden Preis, aber nach oben raus sind eben Grenzen gesetzt.
    Breeze -> Sportlicher Freerider (Freerace will ich jetzt nicht sagen), der immer weiter beschleunigt.


    Beide Boards gibt es ausschließlich in Fullcarbon. Die Breeze (leider) alle mit Powerbox, reicht aber auch. Die Birds in großen Größen mit TB.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Danke für die hilfreichen Tipp's! Der Breeze ist eigentlich raus, da ich in jedem Fall maximale Angleipower haben möchte! Da ist der Bird wohl noch besser, somit eher geeignet. Konnte Heute selber den Firemove 140 LTD testen! Da relativ viel Wind war, konnte ich nicht wirklich testen, wie früh der los geht. Fährt sich auf jeden Fall sehr easy, und auch nicht unsportlich! Frage mich halt, ob der Bird 149 noch früher angleietet. Immerhin hat er 9 Liter mehr Volumen. Und, was macht der Bird, wenn er bei stärkerem Wind (Böen) gefahren wird! Wird er dann schnell unkontrollierbar etc.? Wenn er nur nicht weiter beschleunigt, wie z.B der Breeze, aber trotzdem kontrollierbar mit durchschnittlich guter Geschwindigkeit seine Bahnen zieht, würde mir das passen. Der Firemove, konnte ich Heute feststellen, hatte mit zum Teil überpowerten Bedingungen relativ wenig Probleme. Er fuhr relativ ruhig, auch über höhere Wellen!
    Die beiden Bretter sind ja vom Shape her, überhaupt nicht zu vergleichen, verfolgen aber wohl ein Ähnliches Konzept!


    Wenn mir jemand noch was speziell zum Bird 149 sagen kann, dann bitte nur raus damit!


    Besten Dank
    schmiddy

  • Hallo Schmiddy,


    wenn Du 100+ kg wiegst und noch ca. 25kg für das Material (incl. Neo und Trapez) dazurechnest, ist ein 130L Brett gerade noch ein Floater und damit sicherlich nicht auf Frühgleiten optimiert.
    Auch 140L reißen es nicht wirklich raus. 149L oder besser noch 164L um in der Lorch-Welt zu bleiben, kommen schon eher hin bei deinem Gewicht. Auch harmonieren größere Segel (>9.5m2) eher zu den größeren Brettern. Sollte es konstant "ballern" wird einfach eine kleinere Finne unter das Brett geschraubt und gut ist.


    Hier noch eine Referenz aus diesem Forum: www.surf-forum.com/showthread.php?5605-Lorch-Bird-149 => sagt eigentlich alles.
    Bitte beachten, dass der Autor (damals :-) ) 84kg wiegt und auf einem 149L Brett superhappy ist.
    Wer also 16+ kg schwerer ist, wie der Ersteller dieses threads, sollte analog mit 149L+16L= 165L ähnliche Frühgleiterfahrungen sammeln dürfen. Damit komme ich zurück auf meine Empfehlung: Bird 164.


    Sunzi


    PS: Hier noch eine ganz persönliche Ergänzung: Bin zwar noch nie einen 140L Firemove gefahren, kann mir aber nach 30 Jahren auf dem Wasser gut vorstellen, dass die Breitenverteilung und die max. Breite von 90cm mir persönlich! nicht taugen würden. Der Bird 164 hat glaube ich 80 cm. Das allein wäre für mich ein k.o Kriterium für den RDD.
    Versuche mal einen Bird164 unter die Füße zu bekommen, dann weißt Du mehr.

  • Ich konnte gestern den Firemove noch mal fahren! Meine bedenken, das der kurze breite Shape mir nicht gefällt, da ich bisher ja den Breeze (länger und schmaler) gefahren bin, haben sich total verflüchtigt!
    Das Teil gleitet gut an, und wird auch richtig schnell! Auch bei stärkerer Kabbelwelle, geht der da locker drüber! Alles in allem ein echt interessantes Konzept!
    Ob die 140L des Firemove auch zum Angleiten um 12Knoten bei meinem Gewicht reichen würden, konnte ich leider nicht testen! Ich denke er hat einen angleitvorteil gegenüber meinem alten Breeze, aber so gewaltig fällt der Unterschied nicht aus.


    Noch mal an alle Bird 149 Fahrer: Angleiten soll ja Top sein, das steht hier auch im Forum! Was pasiert bei mehr Wind? Stärkerer Kabbelwelle etc.
    Macht er das locker mit, oder stößt er hier schnell an seine Grenzen?


    Danke und viele Grüße
    schmiddy

  • Der Bird macht das locker mit, ein echt gutmütiges Board. Lohnt sich auf jeden Fall mal zu testen!

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017!


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